Über den Verein

Der Vorstand des Fördervereins Der Vorstand des Fördervereins mit altem und neuem Vorsitzenden sowie dessen Kassenprüfer (v. l. n. r.): Prof. Dr. Günter Morsch, Dieter Starke, Alice Ströver, Rainer E. Klemke, Prof. Dr. Jürgen Kocka, Dr. Hans Otto Bräutigam und Dr. Jens Klocksin

Diskussionsveranstaltung  zum Gesetzesentwurf über die Berufung eines „Stasi- und Diktaturbeauftragten“ mit Fraktionsangehörigen des Brandenburger Landtages 2009

Von Alfred Biolek moderiertes Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Häftlingen des KZ Sachsenhausen 2010,
v.l.: Peter Josef Snep, Max Stern, Alfred Biolek, Mark Tilevich

Mitgliederfahrt nach Terezín 2010

Mitgliederfahrt in die Gedenkstätte Natzweiler-Struthof 2015

Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Forschungen, Publikationen sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsvorhaben der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen zu unterstützen. Auch der Ankauf von Sammlungsgegenständen sowie die Förderung der pädagogischen Arbeit gehört zu seinen Aufgaben.

Im Jahr 1998 von namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur des In- und Auslands sowie ehemaligen Häftlingen und ihren Angehörigen gegründet, hat der Verein mittlerweile rund 150 Mitglieder, die nicht nur in Berlin-Brandenburg, sondern in der ganzen Bundesrepublik und im Ausland wohnen.

Die Mitgliederstruktur des Vereins ist im besten Sinne pluralistisch: Überlebende des Konzentrationslagers und ehemalige Häftlinge des sowjetischen Speziallagers, Wissenschaftler, Politiker und Journalisten, Vertreter von Kirchen, Gewerkschaften und Parteien sowie Künstler, Juristen, Lehrer, Diplomaten und viele andere haben sich im Förderverein zusammengeschlossen, um die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen in ihrem Bemühen zu unterstützen, die Erinnerung an die Geschichte Sachsenhausens wach zu halten. Auch freuen wir uns darüber, dass in unserem Verein Angehörige der zweiten und dritten Generation der Opfer ebenso wie Nachkommen der Täter miteinander ins Gespräch kommen.

Neben der ideellen und materiellen Unterstützung der Gedenkstätte informiert der Förderverein seine Mitglieder und interessierte Personen in einem Rundschreiben über seine Arbeit und die Arbeit der Gedenkstätte Sachsenhausen. Darüber hinaus organisiert er vereinsinterne Veranstaltungen, unter anderem Mitgliederfahrten zu verschiedenen Gedenkstätten und Museen.

Aktivitäten und Förderungen (Auswahl)

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2008

2009

 

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Mitgliederfahrten

2000 - Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
2001 - Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau und Krakau
2003 - Todesmarschmuseum in Below bei Wittstock
2004 - Dokumentationsstätten KZ-Außenlager Lieberose und Sowjetisches Speziallager Jamlitz
2005 - Brandenburg/Havel
2006 - KZ-Gedenkstätte Lichtenburg in Prettin
2007 - KZ-Gedenkstätte Sonnenburg in Słońsk/Polen
2008 - Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg
2009 - Tröbitz und Dokumentations- und Informationszentrum Torgau
2010 - Gedenkstätte Terezín (dt. Theresienstadt) in Tschechien
2011 -

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald, Gedenkstätte KZ Wöbbelin und Raben Steinfeld

2012 - Gedenkstätte Esterwegen und Gedenkstätte Bergen-Belsen
2013 - Gedenk- und Begegnungstätte Leistikowstraße Potsdam, Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden und Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
2014 - Gedenkstätte Groß-Rosen und Wrocław (Breslau)
2015 - Gedenkstätte für die Opfer der NS-"Euthanasie" in Bernburg/Saale
KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof und Straßburg
2016 - Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Fürstenberg/Havel
Hier steht Ihnen das aktuelle Rundschreiben als PDF-Datei zum Download zur Verfügung: