Gegen das Vergessen – Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936–1945

Eine ausführliche, wissenschaftlich recherchierte, eindrucksvoll umgesetzte Studie über die unmenschlichen Lebensbedingungen der Häftlinge im KZ Sachsenhausen. Den Schwerpunkt dieser CD-ROM, die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erarbeitet wurde, bilden Erinnerungen ehemaliger Häftlinge, die mit Hilfe von Interviews, Fotos und anderer Dokumente vorgestellt werden.

Häftlingsalltag

Zwanzig Häftlinge berichten von ihren Erfahrungen im Konzentrationslager Sachsenhausen: Wie sie Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Unterdrückung und die alltägliche Bedrohung durch den Tod erlebt haben, daran fast verzweifelt sind bzw. woher sie die Kraft zum Überleben nahmen.

Dokumentation

Die Darstellungen stützen sich auf Interviews mit Überlebenden bzw. bei den im Lager Ermordeten auf die ihrer Nachkommen. Dazu kommen persönliche Materialien: Fotos, Dokumente, Zeichnungen, einzelne Objekte aus der zeit im Lager, die von den Zeitzeugen oder in den Familien bis heute aufbewahrt werden. Zusätzlich enthält die CD-ROM ca. sechs Stunden Original-Tonaufnahmen sowie einen aus Luftbildaufnahmen generierten Lagerplan.

Lebenswege

Die zweisprachige CD-ROM (Deutsch/Englisch) bietet eine biografiegeschichtliche Herangehensweise an das Thema Verfolgung im Nationalsozialismus, die die Vorkriegsgeschichte ebenso mit einschließt wie das Leben nach der Befreiung. Alle Texte und Biografien sind zusätzlich als Worddateien gespeichert und können als Lehrmaterialien für den Unterricht verwendet werden.

CD-ROM: „Gegen das Vergessen – Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936–1945“
11,90 € (zzgl. Porto)

 

Das kann sich keiner vorstellen… Sachsenhausen

Mehr als 400.000 Besucher aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen. Zumeist kommen sie wegen des authentischen Ortes. Sie suchen das Lager – und finden die Gedenkstätte, einen Ort, an dem sich mehrere historische Phasen überlagern:

Von 1936 bis 1945 befand sich hier das Konzentrationslager Sachsenhausen. Von 1945 bis 1950 unterhielt der sowjetische Geheimdienst auf Teilen des Geländes das größte Speziallager in Ostdeutschland. 1961 gründete die DDR an diesem Ort die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen. Seit 1993 befindet sie sich unter dem Dach der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Es begann ein Prozess der  grundlegenden Neugestaltung, in dessen Verlauf nicht nur die authentischen Relikte sowie die Gedenk- und Mahnmalsanlagen restauriert wurden. Einem dezentralen Gesamtkonzept folgend wurde die Gedenkstätte auch museal völlig neu gestaltet.

Der Film lädt zu einem Rundgang durch das weitläufige Gelände ein. Er zeigt, dass die Gedenkstätte Sachsenhausen heute ein modernes zeithistorisches Museum mit besonderen humanitären und bildungspolitischen Aufgaben, zugleich aber auch ein internationaler Ort der Trauer und des Gedenkens ist.

Zu sehen sind authentische Bauzeugnisse der Lager, Relikte und Spuren der furchtbarsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Der Film informiert über die 13 kleineren, thematisch eingegrenzten Ausstellungen, die über das gesamte Gelände verteilt sind. Auch kommen überlebende Häftlinge beider Lagerphasen ausführlich zu Wort.

DVD: „Das kann sich keiner vorstellen… Sachsenhausen“
9,90 € (zzgl. Porto)(Momentan leider ausverkauft)

CD-ROM zu bestellen unter:

Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V.
Heinrich-Güber-Platz 3
16515 Oranienburg

oder per EMail:

foerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de