Anschlag auf die Gedenkstätte "Verlorener Zug" in Tröbitz

Am 18. Dezember wurde festgestellt, dass die Informationsstele am Massengrab mit Opfern des „Verlorenen Zuges“ am Bahnkilometer 101,6 in Töbitz (Landkreis Elbe-Elster) zerstört wurde. Sie ist Teil einer Gedenkstätte und einer Open-air-Ausstellung, die in Tröbitz und Umgebung an einen Transport mit jüdischen KZ-Häftlingen aus dem KZ Bergen-Belsen erinnert, der im April 1945 dort liegenblieb. Viele der schwer kranken Insassen starben ebenso wie Einwohner von Tröbitz, die sie pflegten.

Die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erarbeitete Ausstellung wurde 2015 eröffnet. Die Gedenkstättenstiftung verurteilt diesen verwerflichen Anschlag auf das Schärfste und hofft, dass der oder die Täter ermittelt werden können.

 

zurück