Mai
12.05.2016-18:30

Buchvorstellung: „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen

Vortrag und Diskussion mit der Autorin Dagmar Lieske

Zwischen 1936 und 1945 wurden über 9.000 Menschen als "Berufsverbrecher" von der Kriminalpolizei in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingewiesen. Bislang ist diese Häftlingsgruppe sowohl in der Forschung als auch in der Erinnerungskultur weitgehend ignoriert worden. Dagmar Lieske gibt am Beispiel einzelner Personen einen Einblick in die Verfolgungspraxis von "Kriminellen" im Nationalsozialismus und skizziert deren Situation im KZ Sachsenhausen.

Ort: Besucherinformationszentrum



15.05.2016-14:00

Öffentliche Führung: Die Konzentrationslager SS 1936-1945: Exzess- und Direkttäter

Eine Führung mit Prof. Dr. Günter Morsch durch die Ausstellung im "Turm A"

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



20.05.2016
bis 21.05.2016

Schwierige Nachbarschaft? Das Verhältnis deutscher Städte zu den dortigen Konzentrationslagern vor und nach 1945

Tagung im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg
Kooperationsprojekt der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen mit der Stadt Oranienburg und der Bundeszentrale für politische Bildung

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Das ausführliche Programm finden Sie HIER.


24.05.2016-18:30

Das Tor zur Zukunft: die Erinnerung an die sowjetischen Speziallager in der SBZ/DDR wachhalten

Lesung und Gespräch mit Ursula Fischer

Ursula Fischer, Jahrgang1925, war in den Jahren 1945 bis 1948 in verschiedenen sowjetischen Speziallagern inhaftiert. Seit 1990 engagiert sie sich für die Erinnerung und Aufarbeitung.

Ort: Besucherinformationszentrum


Juni
08.06.2016-19:00

Sachsenhausen Lectures: Vortrag von Prof. Dr. Konrad H. Jarausch (University of North Carolina)

Moderation: Prof. Dr. Jürgen Kocka (Vorsitzender des Fördervereins)

In dieser neuen Veranstaltungsreihe des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. widmen sich namhafte Referenten in Fachvorträgen erinnerungskulturellen und geschichtspolitischen Aspekten im Allgemeinen sowie historisch-wissenschaftlichen Forschungsthemen zur Geschichte des Konzentrationslagers Sachsenhausen und anderer Orte des NS-Terrors im Besonderen. Zum Auftakt der "Sachsenhausen Lectures" wird Prof. Dr. Konrad H. Jarausch auf die Rolle historischer Erinnerung in Öffentlichkeit und Politik der Bundesrepublik Deutschland eingehen.

Anmeldung erforderlich unter foerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de.

Veranstalter: Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Ort:
Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin



12.06.2016-14:00

Sachsenhausen: Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte (Überblicksführung)

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


19.06.2016-14:00

Das sowjetische Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 in Sachsenhausen (1945-1950)

Die Führung thematisiert die Geschichte des sowjetischen Speziallagers und das Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten, von denen 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben. Einen Schwerpunkt bildet die Besichtigung des Speziallager-Museums.
Referent: Dr. Enrico Heitzer, wiss. Mitarbeiter

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


19.06.2016-19:00

Erinnerungskultur in Europa oder europäische Erinnerungskultur?

Eine Diskussion mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz

Begrüßung
Georges Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg
Prof. Dr. Günter Morsch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter des NS-Gedenkstätten im Berliner Raum 2016 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Vortrag mit anschließender Diskussion
Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch

Ort: Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, Klingelhöferstraße 7, 10785 Berlin

Hinweis: Die Platzzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 16. Juni 2016 an: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de.

Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter des NS-Gedenkstätten im Berliner Raum
(Haus der Wannsee-Konferenz, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Topographie des Terrors)



21.06.2016-10:00

Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941-1945

Ausstellungseröffnung am Potsdamer Platz (DB-Tower)

Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein beispielloser Eroberungsfeldzug, dem mindestens 27 Millionen Sowjetbürger – überwiegend Zivilisten – durch Kriegshandlungen und Terror, Massenerschießungen und Aushungern zum Opfer fielen. Anlässlich des 75. Jahrestages eröffnet die Ständige Konferenz ihre Freiluftausstellung "Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941 – 1945". Zehn Tafeln beschäftigen sich mit der ideologischen Vorbereitung, der Planung, den Tätern, den Opfern sowie der Erinnerungskultur. Die begleitende Borschüre ist kostenlos auf Deutsch, Englisch und Russisch in den Institutionen der Ständigen Konferenz erhältlich.

PROGRAMM

Grußworte
Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien

S. E. Wladimir M. Grinin, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland

Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter
der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2016 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten


Bitte melden Sie sich bis spätestens 20. Juni 2016 an: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet.

Eine Freiluftausstellung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum



23.06.2016-18:30

„Du hattest es besser als ich“. Zwei Brüder im 20. Jahrhundert

Lesung und Gespräch mit Frank Nonnenmacher

In der Doppelbiografie zeichnet Frank Nonnenmacher die Lebensgeschichten seines Vaters (Gustav) und seines Onkels (Ernst) nach. Während Gustav im Heim aufwächst, eine Lehre macht und später zum gefeierten Helden der Luftwaffe wird, bewegt sich Ernst als Jugendlicher in kleinkriminellen Milieus, verbüßt mehrere Haftstrafen und kommt als sogenannter „Asozialer“ in die Konzentrationslager Flossenbürg und Sachsenhausen.

Ort: Besucherinformationszentrum