Januar
27.01.2017-11:00

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: Die Opfer des Zellenbaus im KZ Sachsenhausen

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

„Es ist mir nicht möglich, die Schmerzen und Qualen zu schildern, die ich erlitten habe.“ (Erich Kohlhagen)
Lesung mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums

Ort: Veranstaltungsraum in der ehemaligen Häftlingsküche

anschließend
Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort „Station Z“

Ansprache
Britta Stark, Präsidentin des Landtages Brandenburg

Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Panketal verlesen Namen von Opfern

Kranzniederlegung

In Kooperation mit dem Landtag Brandenburg



22.01.2017-14:00

Zeitzeugengespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Prof. Alexander Fried

Der 1925 in einer jüdischen Familie in der Slowakei geborene und heute in Bayern lebende Alexander Fried überlebte mehrere Konzentrationslager und den Todesmarsch des KZ Sachsenhausen. Nach der Befreiung wurde er Geschichtsprofessor und lehrte an Universitäten in Europa, Israel und Kanada.

Moderation: Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald


Februar
02.02.2017-18:00

Lieberose/Jamlitz - Ein Ort der Schoah. Zur Aktualität der Erinnerung an das größte jüdische Außenlager des KZ Sachsenhausen

PROGRAMM

Grußworte
Dr. Klaus Lederer, Kultursenator von Berlin (angefragt)
Uwe Neumärker, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2017, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Vortrag
Dr. Peter Fischer, Zentralrat der Juden in Deutschland, Ehrenvorsitzender von AMCHA Deutschland e.V.

Moderation
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Ort: Wappensaal des Berliner Rathauses, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. Januar 2017 an, die Platzzahl ist begrenzt:
staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de

Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum


12.02.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



19.02.2017-14:00

Friedrich Weißler – Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler

Gedenkzeremonie an der Gedenkstele für Friedrich Weißler im Kommandanturbereich
Buchvorstellung: Einführung durch den Autor Prof. Dr. Manfred Gailus

Lesung aus Selbstzeugnissen und Texten über Friedrich Weißler
Michael Che Koch, Schauspieler
Am 19. Februar 1937 wurde Friedrich Weißler, Jurist und protestantischer Christ jüdischer Herkunft, wenige Tage nach seiner Einlieferung in das KZ Sachsenhausen im Zellenbau brutal ermordet. Die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen erinnern an den 80. Todestag von Friedrich Weißler.

Ort: Foyer des Neuen Museums

In Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz



19.02.2017-14:00

Thematische Führung: Homosexuelle Häftlinge im KZ Sachsenhausen

Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 über 1.000 Männer aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Homosexualität inhaftiert, mindestens 600 von ihnen haben nicht überlebt. Die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen lädt im Rahmen des Queer History Month Interessierte zu einem thematischen Rundgang ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



26.02.2017

Gespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Leon Schwarzbaum über den Auschwitz-Prozess im Februar 2016

Leon Schwarzbaum wurde 1921 in Hamburg geboren und wuchs in Polen auf. Im Alter von 18 Jahren wurde er mit seiner Familie in ein Ghetto eingewiesen und später in mehrere Konzentrationslager verschleppt. Er überlebte die Todesmärsche der Konzentrationslager Auschwitz und Sachsenhausen. Schwarzbaum war im Prozess gegen den SS-Mann Rudolf Hanning einer der drei Zeugen der Anklage. Er wird über den Prozess und seine Aussage berichten.

Moderation: Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald


März
02.03.2017-18:30

Der „Hungerwinter“ 1946/47 in den sowjetischen Speziallagern in Buchenwald und Sachsenhausen

Im Kontext des „Hungerwinters“ 1946/47: Die Versorgungskrise im Speziallagersystem
Referentin: Dr. Julia Landau, Gedenkstätte Buchenwald:
Der „Hungerwinter“ 1946/47 im Speziallager Sachsenhausen
Referent: Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Die Hungerkatastrophe 1946/47 spielt eine zentrale Rolle in den Erinnerungen ehemaliger Inhaftierter. In einem der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts starben in Mittel- und Osteuropa mindestens 1,5 Millionen Menschen. Auch für ganz Deutschland geht man von Zehntausenden Toten aus. Die Vorträge beleuchten die Ursachen und historischen Kontexte des „Hungerwinters“. Sie gehen der Frage nach, wie die Häftlinge die Versorgungskrise erlebten und wie sie mit Hunger, Krankheiten und Tod umgingen.

Ort: Besucherinformationszentrum



12.03.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



19.03.2017-14:00

Thematische Führung: „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Im Herbst 1941 ermordete die SS im KZ Sachsenhausen mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene. In einer Sonderausstellung werden Fotos der vor 75 Jahren ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen gezeigt. Die Führung schließt die Sonderausstellung und die Orte der größten Mordaktion im KZ Sachsenhausen ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



23.03.2017-18:30

Vernichtungspolitik und Zwangsarbeit. Sowjetische Kriegsgefangene in Lagern der Wehrmacht und SS 1941-1945

Vortrag und Diskussion mit Dr. Rolf Keller, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Ort: Besucherinformationszentrum



April
06.04.2017-18:30

Auch ich war ein Nazi

Lesung und Gespräch mit Harald Beer
Zwei mehrjährige Haftstrafen – verbüßt von 1946 bis 1950 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen und von 1961 bis 1963 in Gefängnissen der DDR – bilden tiefe Einschnitte im Leben von Harald Beer (Jg. 1928). In seiner auf zwei Zeitebenen angesiedelten Zeitzeugen-Dokumentation hält er Rückschau auf seine Kindheit und Jugend der Jahre bis 1945 und in die Nachkriegszeit und berichtet parallel dazu aus seinem Haftalltag im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen von 1947 bis 1950.
Moderation: Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Ort: Besucherinformationszentrum



09.04.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



16.04.2017-14:00

„Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Im Herbst 1941 ermordete die SS im KZ Sachsenhausen mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene. In einer Sonderausstellung werden Fotos der vor 75 Jahren ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen gezeigt. Die Führung schließt die Sonderausstellung und die Orte der größten Mordaktion im KZ Sachsenhausen ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)




21.04.2017-14:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge der Todesmärsche des KZ Sachsenhausen

Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung
Zeitzeugengespräche

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald



23.04.2017-14:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen

Dezentrale Gedenkveranstaltungen

15.30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung am Gedenkort „Station Z“
Ansprache: Geert Mak (Schriftsteller)

Kranzniederlegung

In Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee


24.04.2017-10:00

Gedenkveranstaltung am ehemaligen KZ-Außenlager „Klinkerwerk“


Ort: Gedenkort Klinkerwerk, An der Lehnitzschleuse, 16515 Oranienburg



24.04.2017-10:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen: Gedenkveranstaltung am ehemaligen KZ-Außenlager „Klinkerwerk“

Ort: Gedenkort Klinkerwerk, An der Lehnitzschleuse, 16515 Oranienburg





Mai
14.05.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



21.05.2017-14:00

Thematische Führung: Das sowjetische Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 in Sachsenhausen (1945-1950)

Die Führung thematisiert die Geschichte des sowjetischen Speziallagers und das Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten, von denen 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben. Einen Schwerpunkt bildet die Besichtigung des Speziallager-Museums.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



Juni
11.06.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



18.06.2017-14:00

Thematische Führung: Das KZ Sachsenhausen 1936-1945. Ereignisse und Entwicklungen

Die Ausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche beleuchtet zentrale Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen, sie veranschaulicht Veränderungen und Kontinuitäten, Phasen und Zäsuren. Im Untergeschoss, dem ehemaligen Kartoffelschälkeller, sind eindrucksvolle Wandmalereien aus der Zeit des Konzentrationslagers und des sowjetischen Speziallagers zu sehen.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



22.06.2017
bis 24.06.2017

Tagung: Ausstellungsnarrative und Bildungsarbeit zu NS-Täterschaft

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Topographie des Terrors Berlin