Oktober
20.10.2011-18:30

Sachsenhausen und Oranienburg: Die Stadt und ihre (?) Gedenkstätte

Gesprächsrunde und Diskussion

Begrüßung:
Bernhard Fricke Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt

Teilnehmer:
Hans-Joachim Laesicke Bürgermeister der Stadt Oranienburg
Ursula Lohmann-Nentwich Kreisjugendring Oberhavel e.V.
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Jürgen Peter Peter TiefHoch GmbH
Claudia Seiring Oranienburger Generalanzeiger

Moderation:
Dr. Jürgen Danyel Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

Ort: St.-Nicolai-Kirche, Havelstraße 28, 16515 Oranienburg

In Kooperation mit dem Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg und der Stadt Oranienburg

Rahmenprogramm zur Sonderausstellung Sachsenhausen mahnt!




21.10.2011-15:00

Einweihung einer Gedenktafel für den friesischen Dichter Jens E. Mungard


Begrüßung
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstättten
Jörgen Jensen Hahn Vorsitzender der Friisk Foriinigen

Gedenkansprache
Prof. Dr. Thomas Steensen Direktor des Nordfriisk Instituut

Musikalische Umrahmung: Dragseth Duo

Ort: Bereich für individuelle Gedenkzeichen in der ehemaligen Kommandantur

In Kooperation mit der Friisk Foriinigen und dem Nordfriisk Instituut




23.10.2011-13:00

"Sie sind nach durchgeführter Absonderung sofort zu erledigen"

Vor 70 Jahren: Der Massenmord an sowjetischen Kriegsgefangenen im KZ Sachsenhausen im Herbst 1941

Gedenkveranstaltung und Einweihung einer temporären Installation von Heike Ponwitz und Stefanie Endlich

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Grußworte
Andrei Giro Botschafter der Republik Belarus
Vladimir M. Grinin Botschafter der Russischen Föderation
Wasyl Khymenets Gesandter der Botschafter der Ukraine

Götz Schubert liest aus Erinnerungsberichten

Trio Scho (Berlin) singt und spielt zeitgenössische russische Lieder

Kranzniederlegung

Ort: Standort der Erschießungsbaracke am zentralen Gedenkort "Station Z"






29.10.2011-17:00

Buchvorstellung: Die Todesmärsche 1944/45


Vortrag und Gespräch mit dem Autor Prof. Dr. Daniel Blatman Direktor des Avraham Harman Institute of Contemporary Jewry der Hebrew University of Jerusalem
Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

"Blatman entfaltet seine Deutung der Todesmärsche auf den letzten 50 Seiten seines Werkes, die zum Überlegtesten gehören, was man in den vergangenen Jahren über die nationalsozialistischen Untaten lesen konnte. Man erkennt, dass diese Endphasenverbrechen weniger nationalsozialistischer als volksgemeinschaftlicher Natur waren." (Klaus-Dietmar Henke in der FAZ)

Ort: Besucherinformationszentrum

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und dem Rowohlt Verlag


November
13.11.2011-15:30

"In deinen Toren erwacht mein Lied" - Musik der Synagoge mit dem Ensemble "Mendels Töchter"

Im Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms 1938 im KZ Sachsenhausen

Barbara Keller (Violine, Akkordeon), Cornelia Klären (Gesang, Gitarre), Stephanie Klomki (Klarinette) und Ulle Pfefferle (Klavier, Flöte)

Das Ensemble "Mendels Töchter" aus Münster pflegt das Erbe des ehemaligen Bochumer Kantors und bedeutenden Sammlers synagogaler Musik Erich Mendel (1902-1988), der im Zuge der "Reichskristallnacht" im November 1938 von den Nationalsozialisten in das KZ Sachsenhausen verschleppt wurde.

Ort: Veranstaltungsraum

Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter 03301-810927 oder per Mail unter ohm@stiftung-bg.de.

Mit freundlicher Unterstützung der Helene Müller-Daudert Stiftung

Weitere Informationen finden Sie HIER.





13.11.2011-17:00

Katholischer Gottesdienst aus Anlass der Seligsprechung von Carl Lampert

mit Pfr. Michael Ritschel (Fürstenberg/H.)

Der katholische Priester und Provikar Carl Lampert, Stellvertreter des Innsbrucker Bischofs, wurde von den Nationalsozialisten mehrfach verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt, u. a. 1940 für mehrere Monate in das KZ Sachsenhausen. 65 Jahren nach seiner Hinrichtung am 13. November 1944 in Halle a. d. Saale wird Carl Lampert seliggesprochen.

Ort: Kinosaal in der ehem. Häftlingswäscherei

In Kooperation mit dem Dekanat Oranienburg


Dezember
09.12.2011
bis 10.12.2011

"Schriftsteller und Pole" - Literarisches Werk und politisches Engagement von Andrzej Szczypiorski

Eine Tagung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen in Kooperation mit dem Willy-Brandt-Zentrum in Wroclaw

Gefördert vom Initiativkreis Internationale Jugendbegegnungsstätte – Jugendherberge Sachsenhausen „Haus Szczypiorski“, von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit


P R O G R A M M

Fr, 9. Dezember 2011, 13:30 – 20:00 Uhr

13:30 Begrüßung
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Elzbieta Borowiecka Witwe von Andrzej Szczypiorski
Dr. Martina Weyrauch Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung


14:00 Vortrag
Ewa Katarzyna Kalinowa Journalistin, Szczypiorski-Biografin
Andrzej Szczypiorski – Biografische Einführung

15:15 Pause

15:30 – 18:00 Panel 1
Das literarische Werk von Andrzej Szczypiorski und sein Engagement im Versöhnungsprozess zwischen Deutschland und Polen

Vorträge:
Prof. Dr. Elzbieta Dzikowska Universität Wroclaw
Die polnisch-jüdisch-deutsche Schicksalsgemeinschaft im Erzählwerk von Szczypiorski

Astrid Popien Universität Göttingen
Gegensätzliche Rezeption von Andrzej Szczypiorski in Deutschland und Polen am Beispiel des Romans "Die schöne Frau Seidenman“

Prof. (em.) Heinrich Olschowsky Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Slawistik
Das literarische Werk von Szczypiorski und sein Engagement im Versöhnungsprozess zwischen Deutschland und Polen

18:00 – 18:30 Uhr Pause
Führung durch die Internationale Jugendbegegnungsstätte – Jugendherberge Sachsenhausen "Haus Szczypiorski"

18:30 öffentliche Veranstaltung
„Die Blumen des Bösen“
Dokumentarfilm von Dierk Ludwig Schaaf, WDR 1996, 30 Min
„Warum aber bin ich hier, wo ich doch nicht hier sein wollte?“ Rede von Andrzej Szczypiorski zum 50. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen, 1995 (Ausschnitt aus einem Mitschnitt des RBB, 1995)

Vortrag:
Ewa Katarzyna Kalinowa
Andrzej Szczypiorski und das KZ Sachsenhausen


Sa, 10. Dezember 2011, 9:30 - 16:00 Uhr

9:30 – 12:00 Uhr Panel 2
Andrzej Szczypiorski und seine Kontakte zum polnischen Sicherheitsdienst. Ein Diskurs als Folge des Lustrationsgesetzes in Polen

Vorträge:
Dr. Sebastian Ligarski IPN Warschau
Lustration in Polen

Janusz Tycner Historiker und Publizist
Überwachung von polnischen Künstlern durch die Sicherheitsdienste

Adam Krzeminski Journalist und Publizist
Lustration in Polen; Szczypiorski und seine Kontakte zum polnischen Sicherheitsdienst

12.00 bis 13:00
Mittagspause

13:00 – 14:30 Uhr Podiumsgespräch
Podiumsgespräch über das literarische Werk und das politische Wirken von Andrzej Szczypiorski

Teilnehmer:
Adam Krzeminski Journalist und Publizist
Janusz Tycner Historiker und Publizist
Prof. Dr. Elzbieta Dzikowska Universität Wroclaw
Prof. (em.) Heinrich Olschowsky Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Slawistik
Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz Universität Wroclaw, Direktor des Willy-Brandt-Zentrums Wroclaw

Moderation:
Dierk Ludwig Schaaf Journalist


Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte – Jugendherberge Sachsenhausen "Haus Szczypiorski", Bernauer Straße 162, 16515 Oranienburg


Information und Anmeldung: ohm@gedenkstaette-sachsenhausen.de




16.12.2011-12:00

Gedenkveranstaltung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma

11.30 Uhr
Ankunft der Delegation des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma vor dem "Turm A" (Eingang des ehem. Häftlingslagers)

12 Uhr
Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort „Station Z“
Begrüßung:
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Ansprachen:
Hermann Höllenreiner ehemaliger Häftling des KZ Sachsenhausen
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Feliks Byelyenkov Jüdische Gemeinden Land Brandenburg
Romani Rose Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Kranzniederlegung


Januar
27.01.2012-11:00

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Veranstaltung erinnert an die 250 Opfer der "jüdischen Geiselerschießung" im KZ Sachsenhausen im Mai 1942.

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Dr. Adam König, Überlebender des KZ Sachsenhausen und Zeitzeuge der Mordaktion, im Gespräch mit Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland
Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort "Station Z"
Ansprache
Gunter Fritsch Präsident des Landtages Brandenburg
Kranzniederlegung


In Kooperatiopn mit dem Landtag Brandenburg

Februar
12.02.2012-14:00

Öffentliche Führung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


19.02.2012-10:00

Gedenkveranstaltung: 75. Todestag von Friedrich Weißler

Friedrich Weißler und die Bekennende Kirche
Vortrag von Prof. Dr. Manfred Gailus Technische Universität Berlin

Die Ermordung von Friedrich Weißler im KZ Sachsenhausen
Vortrag von Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Gedenken am Friedrich Weißler gewidmeten Gedenkstein
Ulrike Trautwein Generalsuperintendentin von Berlin

Ort: Besucherzentrum


12 Uhr, Stabkirche, Friedhof Südwestkirchhof, Bahnhofstraße 2, 14532 Stahnsdorf
Gedenken an Friedrich Weißler mit Gebeten und Orgelspiel


Für diejenigen, die an beiden Veranstaltungen teilnehmen möchten, bietet die Gedenkstätte Sachsenhausen einen Transfer von Oranienburg nach Stahnsdorf an. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 03301 / 810921, ohm@stiftung-bg.de





19.02.2012-14:00

Öffentliche Führung: Das KZ Sachsenhausen 1936-1945. Ereignisse und Entwicklungen


Die Ausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche beleuchtet zentrale Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen, sie veranschaulicht Veränderungen und Kontinuitäten, Phasen und Zäsuren. Im Untergeschoss, dem ehemaligen Kartoffelschälkeller, sind eindrucksvolle Wandmalereien aus der Zeit des Konzentrationslagers und des sowjetischen Speziallagers zu sehen.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


28.02.2012-18:30

Sonder- und Ehrenhäftlinge der SS im KZ Sachsenhausen


Vortrag und Diskussion mit dem Autor Volker Koop

Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Ort: Besucherinformationszentrum


März
11.03.2012-14:00

Öffentliche Führung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


13.03.2012-18:30

"Drei Buchen" - Erinnerungen an das KZ Sachsenhausen und an das sowjetische Speziallager


mit Kurt Müller (Jahrgang 1928) aus Schmachtenhagen

Begrüßung und Moderation: Monika Knop stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen

Ort: Besucherinformationszentrum


18.03.2012-14:00

Öffentliche Führung: Das sowjetische Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 (1945-1950) in Sachsenhausen


Die Führung thematisiert die Geschichte des sowjetischen Speziallagers und das Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten, von denen 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben. Einen Schwerpunkt bildet die Besichtigung des Speziallager-Museums.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


22.03.2012-18:30

"Gedichte aus dem Konzentrationslager" - 125. Geburtstag von Josef Capek


Mitwirkende: Prof. Dr. Urs Heftrich Slawisches Institut der Universität Heidelberg
Schüler des Gymnázium Karla Capka Dobríš

Begrüßung: Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

In Kooperation mit der Gebrüder-Capek-Gesellschaft und der Gedenkstätte Karel Capek anlässlich des 125. Geburtstages von Josef Capek (1887-1945)

Ort: Veranstaltungsraum (ehemalige Häftlingswäscherei)


April
08.04.2012-14:00

Öffentliche Führung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte


Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


15.04.2012-14:00

Öffentliche Führung: Sonderhäftlinge im KZ Sachsenhausen


Im Mittelpunkt der Führung steht der ehemalige Zellenbau, der unter anderem als Sondergefängnis der Gestapo in Berlin diente. Hier wurde zahlreiche prominente Häftlinge wie Martin Niemöller oder der Hitler-Attentäter Georg Elser inhaftiert.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


20.04.2012-12:00

Übergabe der neugestalteten Freifläche des ehemaligen Häftlingslagers

Mit der Fertigstellung der Markierung der Barackenstandorte im ehemaligen Häftlingslager werden die Sanierungsprojekte, die aus Mitteln eines Sonderinvestitionsprogramms der Bundesregierung finanziert wurden, abgeschlossen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird die neugestalteten Freiflächen im Rahmen eines Festaktes der Öffentlichkeit übergeben.




22.04.2012-14:00

67. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen

14 Uhr
Dezentrale Gedenkveranstaltungen der internationalen Komitees und anderer Opferverbände

15.30
Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort "Station Z"

In Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee