Februar
19.02.2017-14:00

Friedrich Weißler – Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler

Gedenkzeremonie an der Gedenkstele für Friedrich Weißler im Kommandanturbereich

anschließend im Veranstaltungsraum:
Begrüßung: Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Grußwort: Dr. Jörg Antoine, Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Buchvorstellung durch den Autor Prof. Dr. Manfred Gailus, Historiker

Lesung: Michael-Che Koch, Schauspieler

Vor 80 Jahren, am 19. Februar 1937 wurde Friedrich Weißler, Jurist und protestantischer Christ jüdischer Herkunft, wenige Tage nach seiner Einlieferung in das KZ Sachsenhausen im Zellenbau brutal ermordet. Der Historiker Manfred Gailus stellt seine soeben erschienene Biografie "Friedrich Weißler – Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler" vor

In Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Anmeldung erbeten: ohm@gedenkstaette-sachsenhausen.de



19.02.2017-14:00

Thematische Führung: Homosexuelle Häftlinge im KZ Sachsenhausen

Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 über 1.000 Männer aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Homosexualität inhaftiert, mindestens 600 von ihnen haben nicht überlebt. Die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen lädt im Rahmen des Queer History Month Interessierte zu einem thematischen Rundgang ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



26.02.2017-14:00

Gespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Leon Schwarzbaum über den Auschwitz-Prozess im Februar 2016

Leon Schwarzbaum wurde 1921 in Hamburg geboren und wuchs in Polen auf. Im Alter von 18 Jahren wurde er mit seiner Familie in ein Ghetto eingewiesen und später in mehrere Konzentrationslager verschleppt. Er überlebte die Todesmärsche der Konzentrationslager Auschwitz und Sachsenhausen. Schwarzbaum war im Prozess gegen den SS-Mann Rudolf Hanning einer der drei Zeugen der Anklage. Er wird über den Prozess und seine Aussage berichten.

Moderation: Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald


März
02.03.2017-18:30

Der „Hungerwinter“ 1946/47 in den sowjetischen Speziallagern in Buchenwald und Sachsenhausen

Im Kontext des „Hungerwinters“ 1946/47: Die Versorgungskrise im Speziallagersystem
Referentin: Dr. Julia Landau, Gedenkstätte Buchenwald:
Der „Hungerwinter“ 1946/47 im Speziallager Sachsenhausen
Referent: Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Die Hungerkatastrophe 1946/47 spielt eine zentrale Rolle in den Erinnerungen ehemaliger Inhaftierter. In einem der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts starben in Mittel- und Osteuropa mindestens 1,5 Millionen Menschen. Auch für ganz Deutschland geht man von Zehntausenden Toten aus. Die Vorträge beleuchten die Ursachen und historischen Kontexte des „Hungerwinters“. Sie gehen der Frage nach, wie die Häftlinge die Versorgungskrise erlebten und wie sie mit Hunger, Krankheiten und Tod umgingen.

Ort: Besucherinformationszentrum



12.03.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



19.03.2017-14:00

Thematische Führung: „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Im Herbst 1941 ermordete die SS im KZ Sachsenhausen mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene. In einer Sonderausstellung werden Fotos der vor 75 Jahren ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen gezeigt. Die Führung schließt die Sonderausstellung und die Orte der größten Mordaktion im KZ Sachsenhausen ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



23.03.2017-18:30

Vernichtungspolitik und Zwangsarbeit. Sowjetische Kriegsgefangene in Lagern der Wehrmacht und SS 1941-1945

Vortrag und Diskussion mit Dr. Rolf Keller, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Ort: Besucherinformationszentrum



April
06.04.2017-18:30

Auch ich war ein Nazi

Lesung und Gespräch mit Harald Beer
Zwei mehrjährige Haftstrafen – verbüßt von 1946 bis 1950 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen und von 1961 bis 1963 in Gefängnissen der DDR – bilden tiefe Einschnitte im Leben von Harald Beer (Jg. 1928). In seiner auf zwei Zeitebenen angesiedelten Zeitzeugen-Dokumentation hält er Rückschau auf seine Kindheit und Jugend der Jahre bis 1945 und in die Nachkriegszeit und berichtet parallel dazu aus seinem Haftalltag im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen von 1947 bis 1950.
Moderation: Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Ort: Besucherinformationszentrum



09.04.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



16.04.2017-14:00

„Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durchgeführt werden.“

Im Herbst 1941 ermordete die SS im KZ Sachsenhausen mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene. In einer Sonderausstellung werden Fotos der vor 75 Jahren ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen gezeigt. Die Führung schließt die Sonderausstellung und die Orte der größten Mordaktion im KZ Sachsenhausen ein.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)




21.04.2017-14:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge der Todesmärsche des KZ Sachsenhausen

Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung
Zeitzeugengespräche

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald



23.04.2017-11:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen

11 Uhr: Generationengespräch

14 Uhr: Dezentrale Gedenkveranstaltungen

15.30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung am Gedenkort „Station Z“

Ansprachen:
Roger Bordage, Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees
Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Geert Mak (Schriftsteller)

Gebete
Kranzniederlegung

In Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee


24.04.2017-10:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen: Gedenkveranstaltung am ehemaligen KZ-Außenlager „Klinkerwerk“


Ort: Gedenkort Klinkerwerk, An der Lehnitzschleuse, 16515 Oranienburg





Mai
11.05.2017-18:30

Film und Gespräch: "Austerlitz"

Der ukrainische Filmemacher Sergei Losniza hat in seinem Dokumentarfilm "Austerlitz" (D/UA 2016, 94 Min.) in statischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen Besucher in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Dachau gefilmt. Der Film hat eine Diskussion zum Besuch von KZ-Gedenkstätten und der damit verbundenen deutschen Erinnerungskultur ausgelöst.
anschließend: Gespräch mit Sergej Losniza

Ort: Besucherinformationszentrum



14.05.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



21.05.2017-14:00

Thematische Führung: Das sowjetische Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 in Sachsenhausen (1945-1950)

Die Führung thematisiert die Geschichte des sowjetischen Speziallagers und das Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten, von denen 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben. Einen Schwerpunkt bildet die Besichtigung des Speziallager-Museums.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



Juni
11.06.2017-14:00

Überblicksführung: Sachsenhausen, Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



18.06.2017-14:00

Thematische Führung: Das KZ Sachsenhausen 1936-1945. Ereignisse und Entwicklungen

Die Ausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche beleuchtet zentrale Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen, sie veranschaulicht Veränderungen und Kontinuitäten, Phasen und Zäsuren. Im Untergeschoss, dem ehemaligen Kartoffelschälkeller, sind eindrucksvolle Wandmalereien aus der Zeit des Konzentrationslagers und des sowjetischen Speziallagers zu sehen.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)



22.06.2017
bis 24.06.2017

Tagung: Ausstellungsnarrative und Bildungsarbeit zu NS-Täterschaft

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Topographie des Terrors Berlin