Oktober
30.10.2016-10:00

Erinnerung an die im KZ Sachsenhausen inhaftierten katholischen Geistlichen

Vor zehn Jahren, am 4. November 2004, wurde auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen der "Gedenkstein für die inhaftierten katholischen Geistlichen" gesegnet. Es waren mehr als siebenhundert Geistliche aus acht Nationen. Fast hundert von ihnen überlebten Sachsenhausen nicht.

Zur Erinnerung an die Errichtung des Gedenksteins und die Opfer des Konzentrationslager Sachsenhausen wird Erzbischof Dr. Heiner Koch am Sonntag, 30. Oktober 2016, in Oranienburg eine Heilige Messe feiern.

Anschließend wird am Gedenkstein auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen der Opfer gedacht.

10 Uhr Eucharistiefeier
mit Erzbischof Dr. Heiner Koch
Ort: Pfarrkirche Herz Jesu Oranienburg
Augustin-Sandtner-Straße 3, 16515 Oranienburg

11.30 Uhr Veranstaltung am Gedenkstein
Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

12.30 Uhr Führungen durch die Gedenkstätte
in Polnisch und Deutsch

In Kooperation mit dem Erzbistum Berlin


November
06.11.2016-16:00

Ausstellungseröffnung: „Die Exekutionen müssen unauffällig im nächstgelegenen Konzentrationslager durch geführt werden.“

Fotos der vor 75 Jahren im KZ Sachsenhausen ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Grußworte
Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine
Sergei Malinovsky, Geschäftsträger a.i. der Botschaft der Republik Belarus
Askhat Talov, stellv. Militärattaché der Botschaft der Republik Kasachstan

Ansprache
Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt

Dimitri Schostakowitsch: 8. Streichquartett c-Moll op. 110
Marina Grauman Quartett (Berlin)

Ort: Neues Museum, Foyer

Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtige Amtes und des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V.


09.11.2016-15:00

76. Jahrestag der Ermordung von 33 polnischen Häftlingen des KZ Sachsenhausen

Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung

Ort: ehem. Erschießungsgraben

In Kooperation mit der Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu Polen



13.11.2016-14:00

Sachsenhausen: Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte (Überblicksführung)

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


20.11.2016-14:00

Öffentliche Führung: Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen

Nach der Reichskristallnacht am 9./10. November 1938 wurden mehr als 6.000 Juden in das KZ Sachsenhausen verschleppt.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


24.11.2016-18:00
bis 26.11.2016-14:00

Tagung: Im Schatten von Nürnberg. Transnationale Ahndung von NS-Verbrechen

Im Kontext des 70. Jahrestags des Endes des Nürnberger Hauptprozesses und aktuell geführter Debatten über das weitgehende Scheitern der nachkriegsdeutschen Justiz bei der Verfolgung der NS-Täter nimmt die Tagung die Geschichte der ersten NS-Prozesse sowie deren Folgen für die weitere Strafverfolgung in den Blick. Ein Jahr nach der Nürnberger Urteilsverkündung verurteilte ein sowjetisches Militärtribunal im Herbst 1947 in Berlin-Pankow einen Großteil der wichtigsten SS-Angehörigen des Kommandanturstabes aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen. Die deutsch-polnische Tagung lotet verschiedene Dimensionen des Themenfeldes aus und widmet sich der justiziellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen im Kontext der Prozesse in Nürnberg und Pankow.

Veranstaltungsorte: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (24. November)
Rathaus Pankow, Breite Str. 24 A, 13187 Berlin (25./26. November)

Information: heitzer@gedenkstaette-sachsenhausen.de

Das vollständige Programm finden Sie HIER.

In Kooperation mit dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften



Dezember
11.12.2016-14:00

Öffentliche Führung: Sinti und Roma im KZ Sachsenhausen

Das KZ Sachsenhausen war in den Jahren 1936 bis 1945 für mehr als 1.000 Sinti und Roma ein Ort von Terror, Misshandlung und Tod. „Rasseforscher“ führten an ihnen Untersuchungen durch, um ihre angebliche „Minderwertigkeit“ zu beweisen. Diese Begutachtungen, die für viele letztlich ein Todesurteil bedeuteten, fanden in den Baracken des Krankenreviers statt.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)




15.12.2016-10:30

Gedenkveranstaltung für die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma

Begrüßung
Dr. Astrid Ley, stellv. Gedenkstättenleiterin

Ansprache
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Ort: zentraler Gedenkort „Station Z“

In Kooperation mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma



Januar
27.01.2017-11:00

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: Die Opfer des Zellenbaus im KZ Sachsenhausen


In Kooperation mit dem Landtag Brandenburg


April
23.04.2017-14:00

72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen

In Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee