November
07.11.2018-18:00

Der nationalsozialistische Völkermord an Sinti und Roma und der Kampf um Anerkennung nach 1945

Vortrag und Diskussion mit Tobias von Borcke, Projektmitarbeiter des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma Im Anschluss findet die für alle Interessierten offene Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Gedenkstätte Todes marsch im Belower Wald statt.

Ort: Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald, Belower Damm 1, 16909 Wittstock


08.11.2018-18:00

Eröffnung der Ausstellung "'Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben.' Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen

Über 6.000 jüdische Männer wurden in den Tagen nach dem „Kristallnacht“-Pogrom am 9. November 1938 in das KZ Sachsen hausen gebracht. Die große Mehrheit von ihnen wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder entlassen, sofort aus Deutschland zu emigrieren. In der Folge überlebten viele das NS-Regime und den Krieg. In der Ausstellung erzählen die Kinder und Enkel der Inhaftierten von Deportation und Gewalterfahrung sowie von Flucht und Exil ihrer Familien.

Eine Ausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsen hausen in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10963 Berlin, Wandelhalle im 1. Stock


09.11.2018-13:30

Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938

Gedenkveranstaltung in Kooperation mit der Stadt Oranienburg

Ansprachen
Alexander Laesicke, Bürgermeister der Stadt Oranienburg

Dr. Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Redebeitrag
Dr. Astrid Ley, stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen Die Masseninternierung jüdischer Männer im KZ Sachsenhausen im November 1938

Lesung aus einem Zeitzeugenbericht
Förderverein für interkulturelle Bildung und Begegnung (FIBB) e.V.

Gemeinsamer Besuch des Jüdischen Friedhofs in der Kremmener Straße

Kaddisch
Feliks Berul, Vorsitzender des Chewra Kadischa e.V. des Landes Brandenburg

Ort: Gedenkstein am ehemaligen jüdischen Bethaus, Havelstraße/Ecke Neringstraße, 16515 Oranienburg
11.11.2018-14:00

Thematische Führung "Hafterfahrungen der nach dem Novemberpogrom 1938 ins KZ Sachsenhausen verschleppten jüdischen Männer"

Über 6.000 jüdische Männer wurden in den Tagen nach dem November-Pogrom 1938 in das KZ Sachsenhausen gebracht. Mit den Massenverhaftungen sollte der Auswanderungsdruck auf die deutschen Juden massiv erhöht werden. Die jüdischen Männer wurden dort weit schlechter behandelt als die übrigen Gefangenen. Über 80 von ihnen kamen in Sachsenhausen ums Leben. Die große Mehrheit jedoch wurde bis zum Frühjahr 1939 unter der Auflage wieder aus dem KZ entlassen, sofort aus Deutschland zu emigrieren. Viele konnten tatsächlich fliehen und überlebten deshalb NS-Regime und Krieg.


Treffpunkt: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)


18.11.2018-14:00

Sachsenhausen: Konzentrationslager - Speziallager - Gedenkstätte (Überblicksführung)

Die Führung durch die Gedenkstätte thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen - das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

Treffpunkt: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Besucherinformationszentrum

Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

18.11.2018-16:00

Konzert und Lesung "Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen Zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland"

Musik von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti
Bläserquintett „Ensemble Opus 45“, Franziska Ritter (Flöte), Elke Uta Frenzel (Oboe), Sophie Seemann (Klarinette), Florian Liebhäuser (Fagott), Benjamin Liebhäuser (Horn)
Rezitation: Roman Knižka
Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser

Dauer des Konzertes: ca. 80 Minuten (ohne Pause)
Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Veranstaltungsraum


Dezember
04.12.2018-19:00

Vortrag "Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938: Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager"

Vortrag und Diskussion mit Dr . Kim Wünschmann, LMU München
Moderation: Dr . Astrid Ley, stellv. Leiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "'Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben.' Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen"
In Kooperation mit der Stiftung Topographie des Terrors


Ort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin