Zielplanung

Zu den ersten Aufgaben der Stiftung, die 1993 gegründet wurde, zählte die Sicherung und denkmalgerechte Sanierung der vorgefundenen Bauten. Die wichtigen Originalstätten des KZ sollen restauriert und als materielle Zeugen erhalten werden.

Die Neugestaltung der Gedenkstätte Sachsenhausen folgt einem dezentralen Gesamtkonzept, das dem Besucher die Geschichte an den authentischen Orten erfahrbar machen soll. In 13 Ausstellungen wird die konkrete Geschichte des jeweiligen historischen Ortes als Leitidee mit einer darüber hinaus weisenden thematischen Darstellung verknüpft. Auf der Grundlage des dezentralen Gesamtkonzepts legte das Architekturbüro Braun & Voigt 1995 eine Zielplanung vor, die von allen Gremien der Stiftung einhellig befürwortet wurde.

Von den Stiftungsgremien wurde 1996 ein Rahmeninvestitionsplan verabschiedet. Er legt die Sanierungsprojekte und Prioritäten fest. Im Laufe der ersten 10 Jahre, seit bestehen der Stiftung, wurden rund 16,4 Mio. € in die Sanierung der Gedenkstätte Sachsenhausen investiert. Das Geld wurde zu etwa gleichen Teilen aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Bundes bereitgestellt.

Bisher wurden sieben der geplanten 13 Dauerausstellungen realisiert; zwei weitere folgen 2004, die Ausstellungen „Die Stadt und das Lager“ im Turm E (10. Oktober) und „Medizin und Verbrechen“ in den original erhaltenen Baracken des Krankenreviers ( 7. November).

2006 wird die Neugestaltung weitgehend abgeschlossen sein. Auch nach dem Abschluss der Arbeiten, wird die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen ein Ort der Trauer und des Gedenkens bleiben, zeitgleich jedoch stellt sie sich den Aufgaben eines modernen zeithistorischen Museums.

Weitere Informationen:

Neugestaltung
Zielplanung

Besucherinformationszentrum
Eingangssituation und Besucherleitsystem
Zentraler Gedenkort "Station Z"
Flächengestaltung