Eingangssituation und Besucherleitsystem

Im Zuge des Ausbaus der ehemaligen Waffenmeisterei zum Besucherinformationszentrum wurde auch der 1961 künstlich geschaffene Zugang zur Gedenkstätte völlig neu gestaltet. Nach den Entwürfen des Büros Prof. HG Merz Architekten (Stuttgart/Berlin) markieren moderne Glasfaserbetontafeln den Verlauf der historischen Lagermauer. Die Besucher betreten die Gedenkstätte durch die Öffnungen zwischen den Tafeln.

Der Zugang der DDR- Gedenkstätte wurde stillgelegt und dient zur Anbringung individueller Gedenktafeln. Die Besucher betreten die Gedenkstätte seit April 2004 über die historische Lagerstraße und gehen damit den Weg, auf dem die meisten Häftlinge das Lager betreten haben. Am historischen Lagereingang wird die Blickachse, die von den Gedenkstättengestaltern der DDR auf das Neue Museum fokussiert war, auf den "Turm A", das Eingangsgebäude des Häftlingslagers und damit auf den historischen Ort gelenkt.

Ein neues Besucherleitsystem, das im Besucherinformationszentrum beginnt, begleitet den Besucher durch das weitläufige Gelände der Gedenkstätte. Es markiert die 13 über das Gelände verteilten Standorte der historischen Ausstellungen und Museen sowie die 37 Stationen eines Besucherrundgangs.

Die Stelen und Tafeln des Leitsystems ermöglichen eine besucherfreundliche Orientierung im Gelände. Nummern verweisen auf weiterführende Informationen in einem Faltblatt bzw. auf die Zahlencodes der Audioführung.

Weitere Informationen:

Neugestaltung
Zielplanung
Besucherinformationszentrum
Eingangssituation und Besucherleitsystem
Zentraler Gedenkort "Station Z"
Flächengestaltung