Im März 1933 richtete eine regionale SA-Standarte in einem leer stehenden Fabrikgebäude im Stadtzentrum von Oranienburg ein Konzentrationslager ein. Das Konzentrationslager Oranienburg übernahm in den Monaten nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der Opposition in der Reichshauptstadt Berlin ein. Bis zur Schließung des Lagers im Juli 1934 wurden im KZ Oranienburg rund 3000 Menschen inhaftiert. Mindestens 16 Gefangene wurden von den Wachmannschaften ermordet.