Konzentrationslager Oranienburg 1933/34

Lageralltag

Der Lageralltag war für die Häftlinge von Arbeitseinsatz, Exerzieren und "Sport" bestimmt. Die Arbeit bestand zunächst im Herrichten des Lagers. Ab Mai 1933 führten die Häftlinge für im Auftrag der Stadt Oranienburg Straßen-, Bahn- und Wasserbauarbeiten sowie Forstarbeiten durch. Darüber hinaus war der Lageralltag durch ein umfangreiches Repertoire von Strafen, Schikanen und Misshandlungen geprägt, von denen die Häftlinge der "Judenkompanie" besonders betroffen waren. Mindestens 16 Gefangene, darunter der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam, wurden von den Wachmannschaften ermordet.

Weitere Informationen:

Konzentrationslager Oranienburg 1933/34
KZ inmitten der Stadt
Haftort für Regime-Gegner aus Berlin
Lageralltag
Propaganda
Auflösung des Lagers