Nach Jahren der militärischen Nutzung und Verwahrlosung wurde 1961 als dritte derartige Einrichtung in der DDR nach Buchenwald und Ravensbrück die "Nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen" eröffnet. Sie beschränkte sich auf den Bereich des ehemaligen Häftlingslagers, das mit einer interpretierenden Denkmalsanlage überformt wurde. Die Gedenkstätte umfasste lediglich etwa fünf Prozent der Flächen des ehemaligen Konzentrationslagers. Die übrigen Bereiche wurden bis 1990 vorwiegend militärisch genutzt.