Das Sowjetische Speziallager Sachsenhausen Nr. 7/ Nr. 1 (1945-1950)

Errichtung des Speziallagers Nr. 7 / Nr. 1

Mit einem ersten Transport von 150 Häftlingen am 10. August 1945 wurde das bis dahin in Weesow bei Werneuchen befindliche Speziallager Nr. 7 in den Bereich des ehemaligen KZ Sachsenhausen verlegt. Genutzt wurde zunächst das ehemalige Schutzhaftlager mit ca. 60 Holzbaracken sowie Steingebäuden für Küche, Wäscherei und Lagergefängnis. Hinzu kam das ehemalige Sonderlager, das unmittelbar an die östliche Umfassungsmauer des Häftlingslagers grenzt.

Bis Ende 1945 hatte das Lager seine volle Belegungsstärke von ca. 12 000 Personen erreicht. Im Laufe des Jahres 1946 waren dort zeitweise bis zu 16 000 Menschen eingesperrt. Die etwa 2 000 weiblichen Häftlinge waren in einem separaten Bereich des Lagers untergebracht.

Weitere Informationen:

Sowjetisches Speziallager Sachsenhausen
Vorgeschichte
Errichtung des Speziallagers Nr. 7 / Nr. 1
Multifunktionalität des Lagers
Entlassungen und Auflösung
Internierte und Verurteilte
Leben und Sterben im Lager
Ende des Schweigens
Museum "Sowjetisches Speziallager"