Teilnehmer eines Workcamps bei Suchgrabungen im Bereich des ehemaligen Industriehofes

Workcamps

Workcamps verbinden historisches Lernen vor Ort mit praktischem Engagement zur Pflege und zum Erhalt der Gedenkstätte. Außerdem stellen sie ein wichtige soziale Erfahrung dar, indem sie Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen zusammenführen, um vor dem Hintergrund der NS-Verbrechen über gegenwärtige Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung nachzudenken. Neben den gärtnerischen und handwerklichen Pflegearbeiten stellen die Teilnehmer in Archiv und Bibliothek eigene Recherchen an, führen Gespräche mit Zeitzeugen und unternehmen Führungen durch die Gedenkstätte sowie Exkursionen zu anderen Gedenkstätten in Berlin und Brandenburg. Wichtiger Bestandteil der Workcamps ist ein gemeinsames Freizeitprogramm, in das häufig auch Jugendliche aus der Region Oberhavel integriert werden.
Die Workcamps werden in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie "Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste", "Vereinigung Junger Freiwilliger" oder "Norddeutsche Jugend in Gemeinschaftsdiensten" durchgeführt.

Betreuung der Teilnehmer durch den Besucherdienst der Gedenkstätte, Gestaltung des inhaltlichen Programms (Führungen, Zeitzeugengespräche, Studien in Archiv/Bibliothek, praktische Arbeit in der Gedenkstätte, Gesprächsrunden) mind. 2 Tage bis 2 Wochen.
 

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