Museumslehrer Uwe Graf |
MuseumslehrerFür einen erfolgreichen Einsatz des Museumskoffers sind einige Dinge zu berücksichtigen:
1. Damit den Jugendlichen der Zugang zum Thema des Museumskoffers erleichtert wird, ist es notwendig, dass sie vor dessen Einsatz einen Begriff von dem erhalten, was Judentum ist. Zu diesem Zweck befinden sich im Anhang dieser Handreichung einige Materialien zu dem religiösen und kulturellen Hintergrund des Judentums. 2. Die zur Verfügung stehende Zeit sollte mit den Mitarbeitern der Gedenkstätte, die den Museumskoffer im Unterricht vorstellen, genau abgesprochen werden. Absolut benötigtes Minimum sind drei Unterrichtsstunden. Mehr Zeit ist auf jeden Fall besser. 3. Je weniger Zeit für die Beschäftigung mit den Materialien zur
Verfügung steht, desto wichtiger wird das nachbereitende Gespräch.
Eventuell sollten auch die Arbeitsergebnisse in der Nachbereitung
präsentiert werden, um Zeit für die Auseinandersetzung mit den Materialien
zu gewinnen. In der Nachbereitung geht es darum, folgende Fragen mit den
Schülerinnen und Schülern zu besprechen: 4. Kurz vor einer Fahrt in die Gedenkstätte sollte nochmals ein Gespräch mit den Jugendlichen stattfinden. Hierbei ist von besonderer Bedeutung, die Gruppe darauf vorzubereiten dass die Gedenkstätte heute anders aussieht, als das Konzentrationslager zu Zeiten des Nationalismus. Mit Hilfe von Fotos kann ein erster Eindruck vom heutigen Aussehen vermittelt werden. Damit der Besuch der Gedenkstätte ein Gewinn für die Jugendlichen ist, sollten vor Beginn der Fahrt Fragen gesammelt werden, deren Antworten in der Gedenkstätte gefunden werden können. Inhalt des "Museumskoffers Jüdische Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen"
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