Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg
Wachen vor dem Eingangstor des KZ Oranienburg (Quelle: Deutsches Historisches Museum).

Wachen vor dem Eingangstor des KZ Oranienburg (Quelle: Deutsches Historisches Museum).

Unter dem Vorwand der ‘Schutzhaft’ nahmen die Nationalsozialisten ab dem Frühjahr 1933 ihre politischen Gegner fest und sperrten sie zunächst Gefängnisse und Folterkeller, von wo aus viele Häftlinge weiter in frühe Konzentrationslager wie das KZ Oranienburg verschleppt wurden. Im März und April 1933 wurden allein in Preußen mindestens 25.000 Häftlinge registriert. Hinzu kamen damals noch “wilde” Verhaftungen durch SA und SS. Die Haftzeiten reichten von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten – viele Häftlinge wurden von Lager zu Lager geschickt und bis zum Ende des Dritten Reiches nicht mehr entlassen. Mehr erfahren…

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