Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Kapo – (ital. Capo: „Chef”), Ursprünglich Begriff der SS für »Kameradschaftspolizei« in den KZ. Kapos waren Häftlinge, die den Vorarbeitern in den Arbeitskommandos als Ordnungsperson zugeteilt wurden und nicht mit anderen Häftlingen arbeiteten. In der Umgangssprache der Häftlinge wurde die Bezeichnung »Kapo« auch auf andere Funktionshäftlinge übertragen. Kapos hatten zwar nur geringe Befugnisse, doch konnte von ihnen, wenn sie die Auflagen der SS mit Gewalt durchzusetzen versuchten, für die Häftlinge der Arbeitskommandos eine große Bedrohung ausgehen.*

Impressum

* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.