Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Kommunistische Partei Deutschland (KPD) – am 30. Dezember 1918 schlossen sich der »Spartakusbund« und die »Internationalen Kommunisten Deutschlands« in Berlin zur KPD zusammen. Sie wurde Sektion der Kommunistischen Internationale (KI), deren Politik die Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewik) festlegte. Bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag im Juni 1932 war die KPD drittstärkste Kraft. Nach dem Reichstagsbrand im Februar 1933 kam es zu ersten großen Verhaftungswellen. Viele Kommunisten wurden als politische Gegner der Nationalsozialisten in den ab 1933 errichteten KZ inhaftiert.*

Impressum

* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.