Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Reichskriegsgericht – am 1. Oktober 1936 eingesetzt, mit Sitz in Berlin und ab 1943 in Torgau, war der höchste Gerichtshof der Militärgerichtsbarkeit, die nach 1933 wieder eingeführt worden war. Mit Beginn des Krieges war das Reichskriegsgericht zuständig für alle Verfahren, die wegen »Hoch-, Landes-, und Kriegsverrats, Spionage, Kriegsdienstverweigerung und Wehrkraftzersetzung« geführt wurden. Ausdruck der rücksichtslosen Rechtsprechung war die Verhängung von mindestens 1200 Todesurteilen.*

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.