Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Volksgerichtshof – nach Gesetz vom 24. April 1934 zur Aburteilung von Hoch- und Landesverrat eingerichtet, war zunächst als Sondergericht tätig. Nach Gesetz vom 18. April 1936 wurde er als ordentliches Gericht im Sinne des Gerichtsverfassungsgesetzes etabliert und war zuständig für die Rechtsprechung in Verfahren wegen »schwerer Wehrmittelbeschädigung, Feindbegünstigung, Spionage und Wehrkraftzersetzung«. Der Volksgerichtshof urteilte in erster und letzter Instanz; die Einlegung von Rechtsmitteln war unzulässig. Die Richter des Volksgerichtshofes wurden nach Vorschlag des Reichsjustizministers von Adolf Hitler ernannt.*

Impressum

* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.