Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Warschauer Aufstand – (nicht identisch mit Warschauer Ghettoaufstand), begann am 1. August 1944. Der polnische Untergrund führte die militärische Operation mit dem Ziel, die polnische Hauptstadt aus eigener Kraft von der deutschen Besatzung zu befreien, bevor die Rote Armee einmarschierte. Mit der Niederschlagung des Aufstandes und der Kapitulation am 2. Oktober 1944 gelangten 15.000 polnische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft. 60-80.000 Polen wurden in deutsche Konzentrationslager deportiert. Zur verlustreichen Bilanz gehörten 16.000 Kämpfer und etwa 150.000 Zivilisten, die während des Aufstandes getötet worden waren. Warschau wurde niedergebrannt, die Warschauer Bevölkerung zwangsevakuiert. Dies war der Beginn der systematischen Vernichtung der Infrastruktur und der gesamten Bausubstanz, einschließlich der Baudenkmäler in der Altstadt und einigen Teilen des Stadtzentrums.*

Impressum

* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.