Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg
12. Januar 1894 - ?

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Verpflichtungsschein Erich Herrmann
Quelle: BLHA Rep. 35 G KZ Nr. 3/14, Bl. 27

Verpflichtungsschein Erich Herrmann Quelle: BLHA Rep. 35 G KZ Nr. 3/14, Bl. 27

Erich Herrmann, aktives Mitglied der KPD-Ortsgruppe Königs Wusterhausen wurde auf Verfügung des Landrats ins Konzentrationslager Oranienburg eingeliefert. Nach Misshandlungen und Folter konnte er das KZ nach sechs Monaten verlassen und lebte danach in Königs Wusterhausen.

Von Jana Rahmlow

Erich Herrmann wurde am 12. Januar 1894 in Berlin-Pankow geboren. Später zog er nach Königs Wusterhausen, nahe Berlin. Er war KPD-Mitglied und in der Ortsgruppe in Königs Wusterhausen aktiv. Wie zwei andere Ortsgruppenmitglieder der KPD wurde er auf Verfügung des Landrates von Teltow verhaftet und nach Oranienburg verschleppt. Erich Herrmann war vom 4. März bis 19. September 1933 im KZ Oranienburg inhaftiert.

Der weitere Lebensweg ließ sich nicht ermitteln.

Soziale/Regionale Herkunft: keine Angaben

Ausbildung/Berufstätigkeit: keine Angaben

Mitgliedschaft und Funktionen in der Gewerkschaftsbewegung: keine Angaben

Parteizugehörigkeit/-funktionen, politische Vorfeldorganisationen: Mitglied der KPD

Politische Mandate/Aktivitäten: keine Angaben

Widerstandsaktivitäten: keine Angaben

Haft in Konzentrationslagern/ Zuchthäusern/Gefängnissen: vom 04. März bis 19. September 1933 KZ Oranienburg

Politisches und gewerkschaftliches Engagement nach 1945: keine Angaben

Erinnerungskultur/Ehrungen: keine Angaben

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