Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Anfang Mai 1933 entstand das KZ Meißnerhof auf Initiative der örtlichen SA-Führer in einem unbewohnten Anwesen zwischen Velten und Henningsdorf im Forstbezirk Hohenschöpping. Die SA-Standarte 224 pferchte im Keller des Anwesens überwiegend Funktionäre der lokalen KPD ein. Die Verpflegung war äußerst schlecht. Schwere Misshandlungen und das Verrichten sinnloser Arbeit bestimmte den Tagesablauf. Einige Häftlinge starben einen gewaltsamen Tod. Am 24. Juni 1933 wurde seitens des Potsdamer Regierungspräsidenten Fromm die Verfügung zur Schließung des KZ Meißnerhof erlassen. Die Gefangenen wurden anschließend ins KZ Oranienburg überführt.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.