Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Die USPD wurde 1917 von ehemaligen SPD-Mitgliedern gegründet, die die Kriegsunterstützung ihrer Partei scharf kritisierten und sich deshalb von dieser abspalteten. Sie bestand aus pazifistischen und marxistischen SozialdemokratInnen sowie der Spartakusgruppe, die die USPD bereits 1918 wieder verließ. Die USPD erlebte nach der Novemberrevolution einen sprunghaften Aufstieg zur Arbeiter-Massenpartei, spaltete sich jedoch 1920. Die Links-USPD vereinigte sich mit der – von der Spartakusgruppe mitgegründeten – KPD, ein großer Rest der USPD kehrte 1922 zur Mehrheits-SPD zurück. Als kleine Partei existierte die USPD fort, bis sie 1931 in der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) aufging.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.