Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Die Zentrale Parteikontrollkommission war eine am 16. September 1948 von der SED in der Sowjetischen Besatzungszone geschaffene Einrichtung beim Zentralkomitee der SED. Die ZPKK war unter anderem zuständig für den Ausschluss aus der Partei sowie für die Verhängung von Parteistrafen, so etwa der Rüge oder der Strengen Rüge. Die ZPKK arbeitete eng mit staatlichen Stellen wie dem Ministerium für Staatssicherheit, dem Generalstaatsanwalt, der Zentralen Kommission für Staatliche Kontrolle (ZKSK) und der Hauptverwaltung der Deutschen Volkspolizei (HVDP) zusammen. Jeweilige Untersuchungsergebnisse mussten dem Sekretariat des ZK der SED zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Sie konnte Personen auch rehabilitieren.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.