Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Das im Havelland gelegene KZ Börnicke existierte als eigenständiges Lager nur für wenige Wochen, von Mitte Mai 1933 bis Ende Juli 1933. In einer stillgelegten Zementfabrik errichtete die örtliche SA-Gruppe auf eigene Initiative ein Konzentrationslager. Die ersten Häftlinge wurden am 17. Mai 1933 eingeliefert. Bei den insgesamt 500 Insassen handelte es sich zum größten Teil um Mitglieder der KPD aus der unmittelbaren Region. Das von der SA geleitete Lager Börnicke wurde durch die Regierungsverfügung vom 24. Juni 1933 geschlossen und die verbliebenen Häftlinge in das KZ Oranienburg überführt.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.