Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Die am 20. November 1918 gegründete Deutsche Demokratische Partei war eine der „Hauptstützen“ der Weimarer Republik. Die linksliberale, bürgerliche Partei trat offen für Parlamentarismus und Rechtstaat ein und war an fast allen Reichsregierungen von 1920 bis 1932 beteiligt. Zugleich musste die Partei aber einen kontinuierlichen Machtverlust hinnehmen, sie errang immer weniger Reichstagsmandate. Schließlich kam es zur Auflösung der Partei und ihr rechter Flügel ging am 27. Juli 1930 in der Deutschen Staatspartei auf. Doch auch diese Neugründung änderte nichts an den niedrigen Wahlergebnissen. Am 28. Juni 1933 löste sich die Deutsche Staatspartei endgültig auf.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.