Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

In dem Konzentrationslager im niedersächsischen Moringen (etwa 25 km nördlich von Göttingen) waren vom 11. April bis November 1933 zunächst Männer inhaftiert. In das frühe KZ wurden Häftlinge aus den Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück, Merseburg und Aurich eingewiesen. Im Herbst 1933 begann man damit, die männlichen Häftlinge in andere Konzentrationslager, u.a. Oranienburg, zu überführen. Bis März 1938 diente das KZ Moringen dann als Frauenlager und wurde schließlich von Juni 1941 bis zum 9. April 1945 in ein Jugendkonzentrationslager für männliche Jugendliche im Alter von 13 bis 22 Jahren umfunktioniert.

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* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.