Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg
25. August 1913 - 6. November 2001

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Bernhard Behnke wurde am 25. August 1913 in Rosenau geboren. In Berlin schloss er sich kommunistischen Jugendgruppen an und wurde im Juni 1933 wegen illegaler Betätigung für die KPD in Kreuzberg festgenommen. Über das Schutzhaftlager Brandenburg kam er nach Oranienburg. Nach seiner Entlassung im Juli 1934 arbeitete er weiter illegal und wurde 1937 zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Anschluss wurde Behnke ins KZ Sachsenhausen gebracht und kam später zu den „Dirlewangern“. Nach dem Krieg stieg Behnke in der DDR bis zum Oberst der Nationalen Volksarmee auf.

Von Meiko Keller

Bernhard Behnke wurde am 25. August 1913 in Rosenau (Westpreußen) als Sohn eines Arbeiters geboren. Sein Vater fiel während des Ersten Weltkrieges, so dass Behnke diesen kaum kennen lernte. Aus finanziellen Gründen, die eng mit dem Tode des Vaters zusammenhingen, zog die Familie 1921 in die Nähe Berlins nach Reichenow, wo Behnkes Mutter eine Anstellung in der Landwirtschaft fand. An dieser Arbeitsstelle lernte sie auch ihren zukünftigen Mann kennen. Behnkes Stiefvater war gewerkschaftlich tätig und auch im Reichsbanner aktiv. Nach Ende seiner schulischen Laufbahn 1928 trat Behnke in eine Tischlerlehre ein. Die Kollegen am Arbeitsplatz und sein Stiefvater trugen maßgeblich zu seiner politischen Sozialisation bei und er begann sich intensiv mit marxistischer Literatur auseinanderzusetzen1.

Nach dem Ende seiner Lehre übersiedelte die Familie nach Berlin-Kreuzberg, wo Behnkes Stiefvater im Baugewerbe tätig wurde. Auch Behnke selbst arbeitete als Bauarbeiter, war aber zu Beginn der 1930er Jahre immer wieder arbeitslos. In diese Zeit fiel sein Kontakt mit dem „Kommunistischen Jugendverband Deutschlands“ (KJVD). Ein Eintritt in den Verband wurde ihm jedoch von seinen Eltern verboten. So engagierte sich Behnke als Vertrauensmann des KJVD in Jugendheimen und nahm auch an Umzügen der KPD teil, ohne jedoch der Organisation formal beitreten zu können2. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten arbeitete Behnke weiter in der Illegalität. Seine Verhaftung am 5. Juli 1933 führte er auf die Denunziation eines Heimleiters zurück, dem die Tätigkeit Behnkes als Vertrauensmann in seinem Heim missfiel3.

Über die Stationen Polizeipräsidium Berlin, KZ Columbia–Haus und Plötzensee wurde der 19-jährige Behnke in das SA-Schutzhaftlager „altes Zuchthaus Brandenburg“ verbracht. Aus dieser Zeit schilderte er, dass insbesondere jüdische Kameraden immer wieder speziell traktiert worden seien. So hätten sie „Sport“ machen müssen: damit war ein Hetzen über Hindernisse durch die Aufseher gemeint. Gleichzeitig seien die jüdischen Häftlinge hierbei mit Bajonetten attackiert worden. Über Misshandlungen, die sich gegen Behnke selbst richteten ist nichts bekannt. Am 2. Februar 1934 wurde er in einer „grünen Minna“ nach Oranienburg gebracht. Behnke erlebte die Atmosphäre dort zunächst als weniger grausam; in einem Erinnerungsbericht hob er hervor, dass man in Oranienburg rauchen durfte und dass dort auch Musik und Nachrichten über das Radio gespielt wurden. Erst mit dem Röhm-Putsch und der Übernahme des Lagers durch die SS wurde, nach Behnkes Eindrücken, die Situation sehr viel schlimmer und die Zahl der Übergriffe auf die Häftlinge stieg4.

Nach seiner Entlassung aus Oranienburg im Sommer 1934 scheint Behnke die illegale Arbeit für den KJVD bzw. die KPD nicht unmittelbar wieder aufgenommen zu haben. Erst als er Kurt Gersing, einen Mithäftling aus der Schutzhaft, zufällig auf der Straße traf, fand Behnke im Januar 1935 wieder Anschluss an die illegal arbeitenden Kreise der verbotenen KPD. Über verschiedene Kontaktleute5 bekam er erste Aufgaben als Materialbeschaffer und Kurier, die er jedoch nicht alle ausführen konnte. Durch Verhaftungen und Verfolgungen seiner Verbindungsleute verlor Behnke im Laufe des Jahres 1936 erneut den Kontakt zu anderen Mitgliedern der KPD und des KJVD. Erst Ende 1936 begegnete er, erneut zufällig, einer führenden Kommunistin des Unterbezirks Berlin Süd–Ost auf der Straße. Der UB Süd–Ost galt als „aktiver und mitgliederstarker“ Bezirk des kommunistischen Widerstands. Bei seiner Zerschlagung 1937 wurden über 200 Menschen verhaftet und mehr als 130 angeklagt6. Milda Voß, die er von einem Treffen kannte7, das von seinen früheren Kontaktleuten organisiert worden war, integrierte ihn unter dem Decknamen „Fritz“ erneut in die illegale Organisation der KPD. Mit Beginn des Jahres 1937 wurde Behnke Leiter des Stadtteiles Nummer vier des UB Süd–Ost und hatte die wenigen verbliebenen Zellen8 seiner Partei mit Schriften zu versorgen und im Gegenzug die Beiträge einzuziehen. Bis zu seiner Verhaftung im Oktober 1937 gelang es Behnke, mehrere Treffen der Mitglieder seines Stadtteiles zu organisieren, so etwa im Freibad Schöneweide. Mit der Aushebung des Unterbezirkes Süd-Ost 1937 durch die Gestapo, laut Behnke verursacht durch „Verräter“, wurde er am 22. Oktober 1937 verhaftet und vor dem Volksgerichtshof in Berlin im August 1938 angeklagt9.

Behnke wurde vorgeworfen, als Leiter des Stadtteils Nummer vier des UB Süd–Ost für die KPD tätig gewesen zu sein und sich so des Hochverrats schuldig gemacht zu haben. Der Volksgerichtshof stellte fest, dass „die Tätigkeit des Angeklagten Behnke […] gegenüber […] der der übrigen Angeklagten den größten Umfang erreicht [habe]. Behnke hat bei seinem Vorgehen die meiste Energie gezeigt; er ist besonders eifrig und rührig tätig gewesen und von den vier [Mit]Angeklagten als derjenige anzusehen, der innerhalb des illegalen Apparates die wichtigste Funktionärsstellung inne hatte, auch wohl bei den ihm übergeordneten Stellen das meiste Vertrauen besaß[10]“.

Trotz dieser Einschätzung Behnkes als „eifriger und rühriger“ Kommunist kam der Volksgerichtshof doch zu einer weiteren, durchaus überraschenden Einsicht in der Urteilsverkündung: „Behnke hat in der Hauptverhandlung einen günstigen Eindruck hinterlassen und ehrliche Reue gezeigt. Der Senat hält es nicht für ausgeschlossen, daß der Angeklagte sich, wie er behauptet hat, innerlich bereits vom Kommunismus abgewandt und eingesehen hat, daß der von ihm begangene Weg ein falscher war11.“

Diese positive „Prognose“ des Volksgerichtshofes wirkte sich auf die Strafbemessung aus, die mit fünf Jahren Zuchthaus (wobei zehn Monate bereits mit der Untersuchungshaft in Alt–Moabit verrechnet wurden) eher am unteren Rand lag.
Zu dieser positiven Einschätzung des Volksgerichtshofes könnte auch Behnkes Beitritt zur Deutschen Arbeitsfront (DAF12) im Mai 1937 beigetragen haben. Inwieweit dieser Schritt Ausdruck der Taktik des „trojanischen Pferdes“, der Unterwanderung nationalsozialistischer Institutionen durch kommunistische Funktionäre, war oder ob Behnke tatsächlich Zweifel an seinem Engagement für die KPD hatte, ließ sich nicht mehr klären.

Behnke wurde in das Zuchthaus Brandenburg verbracht, wo er in der gefängniseigenen Tischlerei tätig war. Seine Arbeitsleistung lag nach Beurteilung seiner Bewacher über dem Durchschnitt. Außerdem wollte sich Behnke zum Innenarchitekten weiterbilden, seine Familie richtete in dieser Hinsicht mehrere Bittbriefe an den Anstaltsleiter13. Trotz der ihm bescheinigten guten Führung soll Behnke den Verfassern eines frühen Lebensberichtes zufolge auch im Zuchthaus Brandenburg illegale Arbeit betrieben haben und u. a. Zeitungen in die Anstalt geschmuggelt haben, da er als Tischler auch zu Arbeiten außerhalb des Gefängnisses eingesetzt wurde. Diese Angabe lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Angesichts der Art des Lebensberichtes14, erstellt als Belegarbeit an der Pädagogischen Hochschule Potsdam 1975, erscheint hier eine gewisse Skepsis der Quelle gegenüber angebracht. Die Anstaltsleitung hingegen sah ihren Einschätzungen nach bei Behnke durchaus die Wirkung der Haftstrafe und den Erfolg ihrer „erzieherischen Maßnahmen“, so wurde Behnke sogar gestattet, ein von ihm angefertigtes Zeichenbrett für seine Schulung als Innenarchitekt nach dem Ablauf seiner Strafe mitzunehmen15.

Nach der Beendigung seiner Gefängnisstrafe wurde Behnke nicht in die „Freiheit“ entlassen, sondern in „Schutzhaft“ genommen und nach Sachsenhausen gebracht. Hier schloss er sich der Häftlingsgruppe um August Baumgarte an, deren Ziel es u. a. war, politische (kommunistische) Häftlinge in leitende Positionen der Häftlingsverwaltung zu bringen, um so das Überleben der politischen Häftlinge besser sichern zu können. Im November 1944 wurde Behnke Mitglied des Strafbataillons Dirlewanger. Für die Mitgliedschaft nannte er verschiedene Gründe. Während er in einem Lebenslauf 1945 angab, von Baumgarte beauftragt worden zu sein, das Strafbataillon Dirlewanger kommunistisch zu unterwandern und am Übertritt des Bataillons zur Roten Armee beteiligt gewesen zu sein, führte er an anderer Stelle an, von den Nationalsozialisten zur Mitgliedschaft gepresst worden zu sein16.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte Behnke in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, aus der er im August 1945 nach Berlin zurückkehrte, wo er sofort die Partei- und Wiederaufbauarbeit aufnahm. Zunächst engagierte sich Behnke als Schulleiter einer FDJ–Landesschule in Brandenburg. Diese Tätigkeit übte er bis 1948 aus und initiierte die Herausgabe einer Schulzeitung, um so die politische Schulung der Jugendlichen bezüglich aktueller Themen zu gewährleisten (erste Ausgabe im Anhang). In die Zeit dieser Tätigkeit fiel auch die Eheschließung mit der sieben Jahre jüngeren Ruth Heyn. Die Ehe blieb kinderlos.

1949 wechselte Behnke zu den bewaffneten Organen, die zu dieser Zeit gerade erst neu aufgestellt wurden. Die frühe Zuteilung Behnkes zu diesem sensiblen Bereich kann sicherlich als ein Hinweis für seine Verlässlichkeit gegenüber der Partei gelten17. Behnke war bis zu seiner Pensionierung Mitglied der bewaffneten Organe und erreichte während seiner Laufbahn den Dienstgrad eines Obersts. Seine Laufbahn war gekennzeichnet durch eine Reihe von Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen. So absolvierte er ein dreijähriges Studium an der Abenduniversität des Zentralkomitees der SED (Abschluss: Diplomgesellschaftswissenschaftler) und 1959 auch die Offiziersschule der deutschen Grenzpolizei für Battaillonskommandeure. Beruflich war Behnke in verschiedenen Bereichen tätig, er arbeitete sowohl als politischer Stellvertreter verschiedener Bereitschaften der Volkspolizei als auch als Leiter des Doppelkreisamtes der Volkspolizei in Potsdam. In dieser Funktion als „Polizeichef“ von Potsdam oblag ihm die Niederschlagung des Aufstandes des 14. Juni 1953. Behnke war in diesem Zusammenhang maßgeblich an den Verhaftungen der „Rädelsführer“ der Aufständischen in Potsdam beteiligt. Zu Beginn der 60er Jahre war Behnke zunehmend als Instrukteur und Lehrer an verschiedenen Einrichtungen der Volkspolizei und der NVA tätig und engagierte sich 3 ½ Jahre lang als Mitglied der Stadtleitung der SED in Potsdam.

Über die Aktivitäten Behnkes nach seiner Pensionierung ist wenig bekannt. Lediglich ein von ihm verfasster Zeitungsartikel aus dem Jahr 1985 anlässlich des 30. Jahrestages des Kriegsendes zeugt von seinem fortgesetzten Engagement. Auch über Behnkes Ansichten über die Wiedervereinigung ließen sich keine Hinweise finden.

Bernhard Behnke verstarb am 6. November 2001 in Potsdam.

1 Vgl. Selbst verfasster Lebenslauf Bernhard Behnkes vom 14.09.1945, in:
BLHA, Rep. 401, Nr. 5141 (Bezirkstag und Rat des Bezirkes Potsdam). 

2 Vgl. Anklage 10J 142/38, Volksgerichtshof Berlin, in: Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933 – 1945. Online Datenbank K. G. Saur Verlag, abgerufen am 28.01.2008. 

3 Vgl. BLHA, Rep. 530, Nr. 8540 (SED Bezirksleitung Potsdam). 

4 Vgl. ebd., Nr. 8784. 

5 Die Decknamen seiner Kontaktleute waren „Harry“, „Max“ und „Paul“. Vgl. Anklage 10J 142/38, Volksgerichtshof Berlin. 

6 Vgl. Sandvoß, Hans-Rainer: Widerstand in Kreuzberg, 2., veränd. u. erg. Aufl., Berlin 1997, S. 130.  

7 Milda Voß (1894 – 1964), gebürtige Lettin, war schon sehr jung zum linken Flügel der Arbeiterbewegung gekommen und bildete mit ihrem Ehemann eine enge politische Kampfgemeinschaft. Bis 1932 war sie in der Sowjetischen Handelsvertretung tätig. Im Rahmen des Verfahrens gegen den UB Süd–Ost vor dem Volksgerichtshof wurde Milda Voß zu 15 Jahren Haft, der höchsten ausgesprochenen Strafe, verurteilt. Im Gegensatz zu ihrem Mann überlebte sie den Krieg und floh nach der Auflösung ihrer Haftanstalt im schlesischen Jauer im Februar 1945 in die von der Roten Armee eroberten Gebiete. Vgl. ebd., S. 138f. 

8 Eine Zelle existierte bei der „Märkischen Kartonagenfabrik“, eine weitere bei der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“, beide kamen aber nicht auf mehr als jeweils drei Mitglieder. Vgl. ebd., S. 136. 

9 Vgl. Anklage 10J 142/38, Volksgerichtshof Berlin. 

10 Ebd. 

11 Ebd. Auch im Zuchthaus Brandenburg wurde Behnke von der Anstaltsleitung sehr positiv beurteilt (s.u.). 

12 Die DAF war die „Einheitsgewerkschaft“ der Nationalsozialisten. 

13 Vgl. Gefangenenpersonalakte des Zuchthaus Brandenburg, BLHA, Rep. 29, Nr. 14636. 

14 Vgl. SED Bezirksleitung Potsdam, BLHA, Rep. 530, Nr. 8540. 

15 Vgl. Gefangenenpersonalakte des Zuchthaus Brandenburg. 

16 Vgl. Selbst verfasster Lebenslauf Bernhard Behnkes vom 14.09.1945. 

17 Hierbei mag auch die äußerst positive Bewertung Behnkes durch Milda Voß eine Rolle gespielt haben. Im Gegensatz zu vielen Mitangeklagten am Volksgerichthof wurde Behnke von den starken Vorwürfen, die Milda Voß später ihren Mitverschwörern gegenüber machte, ausgenommen. Vgl. Sandvoß: Widerstand in Kreuzberg, S. 132.
 

Soziale/Regionale Herkunft: Sohn einer Arbeiterfamilie aus Rosenau (Westpreußen).

Ausbildung/Berufstätigkeit: 3. Klasse der Volksschule, danach Ausbildung zum Tischler. Nach dem Zweiten Weltkrieg: 3-jähriges Studium an der Abenduniversität des Zentralkomitees der SED und Absolvent der Parteihochschule beim ZK der SED im Fernstudium, Abschluss: Diplomgesellschaftswissenschaftler. Schulleiter einer FDJ–Landesschule in den Jahren 1946 – 1949. Tätig in den bewaffneten Organen der DDR zwischen 1949 und 1964.

Mitgliedschaft und Funktionen in der Gewerkschaftsbewegung: keine

Parteizugehörigkeit/-funktionen, politische Vorfeldorganisationen: Seit 1931 aktiv im KJVD ohne formelle Mitgliedschaft (Verbot der Eltern). Ab 1936 Mitglied der KPD.

Politische Mandate/Aktivitäten: keine

Widerstandsaktivitäten: Illegale Arbeit als Stadtteilleiter der KPD in Berlin–Kreuzberg. Politische Arbeit in den Zuchthäusern und Konzentrationslagern, u. a. in der Gruppe um August Baumgarte in Sachsenhausen.

Haft in Konzentrationslagern/ Zuchthäusern/Gefängnissen: Am 5. Juli 1933 verhaftet und über die Stationen Polizeipräsidium Berlin, KZ Columbia–Haus und Plötzensee ins Schutzhaftlager „altes Zuchthaus Brandenburg“ verbracht. Von dort am 2. Februar 1934 nach Oranienburg gebracht. Dort entlassen am 13. Juli 1934. Erneut verhaftet am 22. Oktober 1937 und im Untersuchungsgefängnis Moabit inhaftiert, am 30. August 1938 durch den 2. Senat des Volksgerichtshofes wegen versuchten Hochverrats zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Vom 23. September 1938 – 1942 im Zuchthaus Brandenburg, danach in Sachsenhausen in „Schutzhaft“ genommen. Von dort im November 1944 zum Strafbataillon Dirlewanger gekommen und in Slowenien in sowjetische Kriegsgefangenschaft desertiert.

Politisches und gewerkschaftliches Engagement nach 1945: 3 ½ Jahre Mitglied der Stadtleitung der SED Potsdam in den 1960er Jahren. Mitglied der SED, des FDGB, des DTSB, der DSF (Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft) und des VdN.

Erinnerungskultur/Ehrungen: Erinnerungsbericht verfasst an der Pädagogischen Hochschule Potsdam 1975 (BLHA, Rep 530, Nr. 8540, SED Bezirksleitung Potsdam).

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