Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg

Die Liga für Menschenrechte ging aus dem 1914 gegründeten „Bund Neues Vaterland“ hervor. Diese pazifistische Vereinigung wandte sich im Ersten Weltkrieg gegen die expansionistischen Kriegsziele Deutschlands. Im Jahre 1922 erfolgte die Umbenennung in Liga für Menschenrechte. Mit der Veröffentlichung von Schriften und durch Veranstaltungen sollte auf die Öffentlichkeit eingewirkt werden, das erklärte Ziel war die Förderung der Völkerverständigung. Nach der „Machtergreifung“ der NSDAP beschloss die Liga am 15. März 1933 ihre Auflösung. Ihre Mitglieder wurden verfolgt oder flüchteten ins Exil.

Impressum

* Mit dankenswerter Genehmigung durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten entnommen aus: Gegen das Vergessen. Häftlingsalltag im KZ Sachsenhausen 1936-1945, CD-ROM, Systema 2004.