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Hermann Schulze wurde am 7. November 1905 in Rathenow geboren. Über die Biografie seiner Eltern ist nichts bekannt. Mit Beendigung der Schulausbildung erlernte er das Dreherhandwerk und engagierte sich früh im Deutschen Metallarbeiterverband (DMV). Der Geschäftsbericht der Verwaltungsstelle Rathenow des DMV von 1925 weist den 20-jährigen Hermann Schulze als Mitglied der Jugendleitung im DMV aus. Zu weiteren gewerkschaftlichen Aktivitäten oder Funktionen im DMV gibt es keine Hinweise.
Hermann Schulze wurde am 3. Juli 1933 gemeinsam mit anderen Genossen als „Schutzhäftling“ in das KZ Oranienburg eingeliefert. Zu dieser Zeit wohnte er in der Baderstrasse 19 in Rathenow. Nach mehr als fünfmonatiger Haft wurde er schließlich am 18. Dezember 1933 entlassen. Die meisten Häftlinge der frühen Konzentrationslager waren im Durchschnitt bis zu drei Monaten inhaftiert. Warum Hermann Schulze eine vergleichsweise lange Zeit im Lager verbringen musste, ist nicht bekannt. Der weitere Verlauf seines Lebensweges konnte nicht rekonstruiert werden.
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Quellen:
Soziale/Regionale Herkunft: Rathenow
Ausbildung/Berufstätigkeit: Ausbildung zum Dreher
Mitgliedschaft und Funktionen in der Gewerkschaftsbewegung: Mitglied der Jugendleitung im DMV
Parteizugehörigkeit/-funktionen, politische Vorfeldorganisationen: nicht bekannt
Politische Mandate/Aktivitäten: nicht bekannt
Widerstandsaktivitäten: nicht bekannt
Haft in Konzentrationslagern/ Zuchthäusern/Gefängnissen: 3. Juli 1933 - 18. Dezember 1933: KZ Oranienburg
Politisches und gewerkschaftliches Engagement nach 1945: nicht bekannt
Erinnerungskultur/Ehrungen: nicht bekannt