Die politischen Häftlinge des Konzentrationslagers Oranienburg
3. Juli 1895 - 31. Oktober 1960

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Von Claudia Puttfarken

Georg Spiegel wurde am 3. Juli 1895 als erstes von fünf Kindern in Stuttgart geboren. Die Familie Spiegel war politisch sehr engagiert. Vater Georg, dessen Namen der erste Sohn trug, arbeitete als Ledertechniker, war Sozialdemokrat und in der Gewerkschaft tätig. Mutter Emilie, geborene Zwicker, war Hausfrau und Kommunistin. Familie Spiegel war eine alte, sozialistisch eingestellte Familie. Bereits der Großvater war wegen seiner Überzeugung in der Zeit des Sozialistengesetzes für längere Zeit interniert gewesen. Auch Georgs vier jüngere Geschwister waren in der Arbeiterbewegung aktiv. Als Erwachsene waren drei von ihnen Kommunisten, einer Sozialdemokrat. Die gesamte Familie Spiegel übte über Jahrzehnte in verschiedenen Arbeiterorganisationen und Gewerkschaften wie dem Zentralverband der Angestellten, in Frauengruppen und in Arbeitersportvereinen Funktionen aus.
Von 1900 bis 1910 besuchte Spiegel die Realanstalt in Stuttgart. Bereits in früher Jugend war Georg Spiegel mit 13 Jahren als Leiter der Jugendgruppe der „Freien Turner“ sozial aktiv. Mit 15 Jahren wurde er im Jahr 1910 Vorsitzender der Metallarbeiterjugend Groß-Stuttgart, die in dem Jahr neu aufgebaut wurde. Zuständig war Spiegel zunächst für den Aufbau der Jugendabteilung. Er organisierte Versammlungen mit Vorträgen, Bildungskursen, Exkursionen und Unterhaltungsabenden. Offiziell trat er 1913 mit Vollendung seines 18. Lebensjahres in die SPD ein und im gleichen Jahr aus der Kirche aus. Er arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren in verschiedenen Funktionen in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) mit. Georg Spiegel wollte Techniker werden und bereitete sich von 1910 bis 1914 auf diesen Beruf in einem Modellbau- und Feinmechanikbetrieb vor. Dort war er zunächst Lehrling und anschließend Volontär. Im März 1915 wurde er als Soldat eingezogen und diente als einfacher Soldat in Serbien, später in Flandern und bis zum Dezember 1918 in Frankreich. Sein letzter Dienstgrad war Gefreiter, und er erhielt das Eiserne Kreuz Zweiter Klasse. Spiegel schreibt in seinem Lebenslauf, dass ihm nicht klar sei, wofür er diesen Orden erhalten habe. Aus dem Krieg zurückgekehrt, konnte er sein Ingenieursstudium aus Geldmangel nicht weiterführen und entschloss sich kurzerhand, publizistisch tätig zu werden. In den Folgejahren schrieb Georg Spiegel für der SPD nahe stehende Zeitungen und Zeitschriften. Er trat zunächst eine dreijährige Lehrzeit als Reporter und Berichterstatter bei der „Schwäbischen Tagwacht“ an. Für die SPD-Zeitung in Stuttgart war er ab 1918 Redakteur und Berichterstatter. Im April 1921 trat er seine erste Anstellung als verantwortlicher Redakteur und Leiter der Volksbuchhandlung und der Genossenschaftsdruckerei Tuttlingen an. Ab 1925 war er politischer Redakteur bei der Vereinsdruckerei Schwenningen. Zwei Jahre später arbeitete er in Frankfurt am Main kurzzeitig als Redakteur.
Gleichzeitig war Georg Spiegel auch politisch sehr aktiv. Von 1918 bis 1921 fungierte er als Landessekretär des SAJ-Landesverbandes Württemberg und von 1920 bis 1925 als Hauptvorstandsmitglied des Reichsvorstandes der SAJ. Ab 1921 arbeitete er als SPD-Parteivorsitzender in Tuttlingen und von 1924 bis 1929 war er SPD-Wahlkreisvorsitzender für die Region Schwarzwald und die Schwäbische Alp. Des Weiteren engagierte sich Georg Spiegel gewerkschaftlich: Von 1923 bis 1925 war er im Ortsausschuss des ADGB und von 1924 bis 1925 Bevollmächtigter des Sattlerverbands Tuttlingen. Zudem saß er in kommunalen Beiräten der Genossenschaftsbewegung wie der Konsumgenossenschaft Tuttlingen und in Kultureinrichtungen wie der Schwäbischen Volksbühne in Stuttgart.
Im Jahr 1929 siedelte Spiegel nach Potsdam über. Der Grund seiner Übersiedlung ist unbekannt. Er heiratete die aus Berlin stammende Irma Naether, geboren am 7. April 1900. Auch diese war eine engagierte Sozialdemokratin und Mitglied des ZdA. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Jörg wurde am 12. April 1933 und Cordula am 8. Januar 1939 geboren. In Potsdam arbeitete Georg Spiegel weiterhin als Redakteur für Lokales. Er engagierte sich in der Kommunalpolitik in Gremien wie dem Vorstand der Sparkasse, war Stadtverordneter und ab 1932 Vorsitzender der SPD in Potsdam. Ebenso war er im Jahr 1932 Mitglied des Aktionszentrums zur Vorbereitung des Generalstreiks.
Im Juni 1933 wurde Georg Spiegel verhaftet. Zunächst für einen Tag im Polizeigefängnis, später für drei Wochen Gefängnis in Potsdam inhaftiert, wurde er schließlich in das Konzentrationslager Oranienburg verbracht. Dort war er vom 24. Juni 1933 bis zum 19. August 1933 inhaftiert und trug die Häftlingsnummer 455. Zu vermuten ist, dass der Vorwurf, er habe in seiner Funktion als Leiter der Geschäftsstelle der „Tuttlinger Volkszeitung“ in den 1920er Jahren Bürogegenstände entwendet oder unterschlagen, als Vorwand genutzt wurde, um Spiegel im KZ Oranienburg zu inhaftieren. Der damalige Polizeipräsident in Potsdam, Graf von Helldorf, veranlasste im August 1933 die Überstellung Spiegels und weiterer sieben Häftlinge aus dem KZ Oranienburg nach Potsdam, wo sie entlassen wurden. Wahrscheinlich kannten sich Georg Spiegel und Graf von Helldorf aus der Potsdamer Kommunalpolitik. Wie andere KZ-Häftlinge hat auch Spiegel eine Erklärung unterschreiben müssen, dass er sich zukünftig weder in Wort noch Schrift gegen den neuen Staat wenden, Handlungen gegen das Staatswesen sofort melden und auf Regressansprüche verzichten werde.
Nach seiner Haft verlor er seine Anstellung als Redakteur bei der Druckerei Sidow & Co. Das Arbeitsamt lehnte eine Vermittlung auch in andere Berufe bis zum Jahr 1937 strikt ab, so dass Spiegel sich und seine Familie von 1934 bis 1939 mit verschiedenen Berufen über Wasser halten musste. Er betätigte sich als Häusermakler und als freier Händler und verkaufte unter anderem Uhren, Silberbestecke, Lebensmittel, Holzschuhe und Versicherungen. Nach seiner Entlassung aus dem KZ stand Spiegel unter Polizeiaufsicht: In den Jahren 1934 bis 1935 musste er sich täglich zu verschiedenen Zeiten beim Polizeipräsidium melden.
Spiegel wurde am 3. Juli 1939 zu einer vierwöchigen Übung bei der Wehrersatzinspektion in Potsdam einberufen. Ab Mitte August 1939 wurde Spiegel Zivilangestellter der Wehrmacht bei der Wehrersatzinspektion Potsdam und übte ab 1940 die Funktion des Bürovorstehers der Gruppe „Pferd“ aus. Spiegel schreibt in seinem Lebenslauf, dass er sich in seiner dortigen Tätigkeit vorwiegend mit Aspekten der Pferdezucht beschäftigte. An anderer Stelle führt Spiegel aber aus, wie ihm seine Arbeit den Zugang zu Geheimakten der Wehrmacht ermöglichte und für seine Tätigkeit im Widerstand von Nutzen war. Sicher ist, dass seine Funktion bei der Wehrersatzinspektion in Potsdam verhinderte, dass Spiegel, wie es ursprünglich vorgesehen war, für die Dauer des Krieges in Haft genommen wurde. Er konnte durch diesen Beruf seine Familie ernähren und seiner Widerstandstätigkeit nachgehen.
Es ist belegt, dass Spiegel sich an verschiedenen Widerstandsaktivitäten beteiligte. Als Vorsitzender der SPD im Kreis Potsdam hielt er vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten den Kontakt und die Organisation der Partei soweit wie möglich aufrecht. Des Weiteren sorgte er für den regelmäßigen Kontakt zur Zentrale in Berlin. Schon vor Abschluss des Kampfes um Potsdam bei Kriegsende organisierte er die SPD im Kreis Potsdam wieder neu. Nach dem Krieg war er dann erneut Vorsitzender der SPD im Kreis Potsdam. Spiegel gibt auch an, nach seiner Entlassung aus dem KZ Oranienburg ab circa 1934 eng mit der Widerstandsgruppe um Hermann Maas zusammengearbeitet zu haben. Nach eigenen Angaben arbeitete Spiegel ab 1938 eng mit der Gruppe Leuschner/Maas zusammen, hielt Kontakt zu den SPD-Funktionären in Potsdam und Brandenburg und wurde als Kurier im Nachrichtendienst für Schweden verwendet. Ebenso will er Kontakt zu den SPD-Funktionären in Stuttgart, Tuttlingen und der Bodenseeregion gehalten, mit ihnen wechselseitig Informationen ausgetauscht und Nachrichten nach Berlin überbracht haben. Es ist unsicher, welche Angaben Spiegels bezüglich seiner Tätigkeiten im Widerstand als zuverlässig anzusehen sind.
Im Rahmen der „Aktion Gewitter“ wurde Spiegel am 20. August 1944 von der Gestapo Potsdam verhaftet und in das KZ Sachsenhausen gebracht. Dort blieb er sechs Wochen bis zum 27. September 1944 und war unter der Häftlingsnummer 95763 registriert. Im KZ Sachsenhausen hatte er keine Funktionen inne; welchem Arbeitskommando er zugeteilt war, konnte nicht ermittelt werden. Nach dem Krieg gründete Spiegel die SPD in Potsdam neu, wurde der Erste Vorsitzender des Kreises Groß-Potsdam und war zur selben Zeit SPD-Landesvorsitzender für die Mark Brandenburg. Er unterstützte aktiv die Vereinigung der SPD mit der KPD zur SED, wobei keine Bedenken Spiegels überliefert sind. Ab 1946 bis 1949 war er Mitglied des SED-Provinzial- und Kreisvorstandes sowie des Parteisekretariats der SED Potsdam und Brandenburg. Nach einem Verhör bei dem sowjetischen Kommandanten der Stadt Potsdam Werin am 12. Mai 1945 wurde er schon drei Tage später als Pressedezernent der Stadt eingesetzt. In den Jahren 1945 und 1946 war er auch Verleger der Tageszeitung „Märker“ in Potsdam. Am 18. Juni 1945 wurde er von der Kommandantur zum Ersten Bürgermeister der Stadt Potsdam berufen. Die Tätigkeit als Bürgermeister übte er bis 1947 aus. Von April 1947 bis Ende Dezember 1948 war Spiegel Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaftsplanung im Land Brandenburg und von 1949 bis 1950 Landtagsabgeordneter im Landtag Brandenburg. Spiegel betätigte sich nach Kriegsende auch in der Genossenschaftsbewegung und arbeitete über viele Jahre ehrenamtlich in der Konsumgenossenschaft „Potsdam und Umgegend“, bevor er deren Aufsichtsratsvorsitzender wurde, ein Amt, das er ab Januar 1949 hauptamtlich versah. Spiegel schien in diesen Jahren Schwierigkeiten zu haben, sich in die SED einzufügen. In einer Charakteristik, die der SED-Kreisvorstand Potsdam im Juli 1949 über Spiegel anfertigte, wird dieser als tief in der Sozialdemokratie verankert beschrieben. (Rep. 530, BLHA, Nr. 9371) Obwohl die SED Spiegels Leistungen gerade auf dem Gebiet der Konsumgenossenschaft anerkannte, schrieb sie, dass Spiegel „sich nicht vom Opportunismus der Sozialdemokratie befreit“ habe. Zudem habe er „den Ballast des Parlamentarismus der Weimarer Republik noch nicht abgeworfen“. (Ebd.) Deshalb wurde empfohlen, Spiegel auf eine Parteischule zu schicken. Er absolvierte auf der Kreisparteischule Sakrow im November 1949 einen sechswöchigen Lehrgang und äußerte sich danach auf einer Kreisvorstandssitzung, dass er jedem Genossen nur dringend raten könnte, die Parteischulen zu besuchen. Im Februar 1951 wurde ihm ein neues Parteibuch mit der Stellungnahme ausgehändigt, er sei „ideologisch klar, klassenbewußt, mit der Partei verbunden und hat gute Verbindung zur Belegschaft“. (Ebd.) In einem weiteren Gutachten der Partei von September 1951 wird Spiegel wie folgt beschrieben: „Er ist alter Sozialdemokrat mit großen parlamentarischen Erfahrungen und hat sich nicht ganz vom Sozialdemokratismus frei gemacht. Er nimmt nicht den Standpunkt unversöhnlicher Parteilichkeit ein, sondern neigt zum Versöhnlertum und bringt dadurch nicht die genügende Härte eines Funktionärs der Partei neuen Typs auf. Obwohl die Bereitschaft bei ihm durchaus vorhanden ist, kann man auf Grund seines Alters und seiner Vergangenheit keine Weiterentwicklung mehr erwarten. Unter Kontrolle eines starken Funktionärs ist er durchaus fähig, mittlere Funktionärstätigkeiten in einer Massenorganisation auszufüllen.“ (Ebd.)
Aufgrund dieser parteiinternen Vorbehalte hatte Spiegel in den folgenden Jahren keine hochrangigen politischen Positionen mehr inne. Ab Mai bis Ende Juli 1951 übte er im Vorstand der Konsumgenossenschaft die Tätigkeit des Geschäftsführers C (politische Massenorganisationen) aus. Es ist unklar, warum Spiegel die Konsumgenossenschaft nach so kurzer Zeit verließ. Er wurde ab September 1951 Organisationsleiter bei der Deutschen Handelszentrale/Lebensmittel, Landesleitung Brandenburg. Nachdem diese Stelle 1953 aufgelöst wurde, arbeitete er bis 1956 als Erster Betriebs-Partei-Organisations-Sekretär der SED im Versorgungs- und Lagerungskontor Importe-Fleisch-Fette-Molkereierzeugnisse. Ab März 1956 war er Leiter der Presseabteilung im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel in Berlin und dort gleichzeitig Vertrauensmann seiner Gewerkschaftsgruppe. Ab 1956 war er in diesem Ministerium Zweiter Vorsitzender der Gewerkschaft seiner Abteilung.
Spiegel war ein anerkanntes Opfer des Faschismus und erhielt 1958 die Auszeichnung „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 – 1945“ sowie für seine Verdienste beim Aufbau der DDR den „Vaterländischen Verdienstorden in Silber“. Er wurde im Jahr 1958 pensioniert und lebte bis zu seinem Tod am 31. Oktober 1960 mit seiner Frau in Potsdam.

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Quellen:

  • BLHA, Landesregierung Personalakte, Nr. 8386/86.
  • BLHA, Rep. 401, VdN 2035 Georg Spiegel.
  • BLHA, Rep. 530, Nr. 9371.
  • BLHA, Rep. 35 G, KZ Oranienburg, 8122-1207/02.
  • BLHA, Rep. 333, Nr. 1165.
  • BLHA, Rep. 2AI Pol. Nr. 1206 „Ehemalige SPD-Gewerkschaftsfunktionäre“ (Gestapa 112-875/35 vom 1. August 1935).
  • Deutscher Metallarbeiter-Verband, Verwaltungsstelle Stuttgart, Geschäftsbericht 1910, 1911, 1912, Stuttgart o.J.
  • Broszat, Martin (Hrsg.), SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftlichen Organisationen und Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945-1949, München 1990, S. 1033.
  • Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR, Bezirkskomitee Potsdam in Zusammenarbeit mit den Bezirkskomitees Cottbus und Frankfurt/Oder (Hrsg.), Antifaschistischer Widerstandskampf in der Provinz Brandenburg 1939 – 1945, Bd. 3, 1982, S. 167.

Soziale/Regionale Herkunft: Sohn eines Ledertechnikers und Sozialdemokraten und einer Kommunistin; Stuttgart

Ausbildung/Berufstätigkeit: Lehre und Volontariat als Feinmechaniker

Mitgliedschaft und Funktionen in der Gewerkschaftsbewegung: 1910: Vorsitzender der Metallarbeiterjugend Groß-Stuttgart; 1923 bis 1925: Mitglied im Ortsausschuss des ADGB; 1924 bis 1925: Bevollmächtigter des Sattlerverbands Tuttlingen

Parteizugehörigkeit/-funktionen, politische Vorfeldorganisationen: 1913: SPD; 1918-1921: Landessekretär des SAJ-Landesverbandes Württemberg; 1920 bis 1925: Hauptvorstandsmitglied des Reichsvorstandes der SAJ; Ab 1921: SPD-Parteivorsitzender in Tuttlingen; 1924 bis 1929: SPD-Wahlkreisvorsitzender für die Region Schwarzwald und die Schwäbische Alp; 1932: Vorsitzender der SPD in Potsdam

Politische Mandate/Aktivitäten: Stadtverordneter

Widerstandsaktivitäten: Illegale SPD

Haft in Konzentrationslagern/ Zuchthäusern/Gefängnissen: Polizeigefägnis Potsdam; 24. Juni 1933 - 19. August 1933: KZ Oranienburg (Häftlingsnr. 455); 20. August 1944 - September 1944: KZ Sachsenhausen (Häftlingsnr. 95763)

Politisches und gewerkschaftliches Engagement nach 1945: Erster Vorsitzender des Kreises Groß-Potsdam der SPD; SPD-Landesvorsitzender für die Mark Brandenburg; 1946 bis 1949: Mitglied des SED-Provinzial- und Kreisvorstandes; 18. Juni 1945 - 1947: Erster Bürgermeister der Stadt Potsdam; April 1947 bis Ende Dezember 1948: Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaftsplanung im Land Brandenburg; 1949 bis 1950: Landtagsabgeordneter im Landtag Brandenburg; September 1951: Organisationsleiter bei der Deutschen Handelszentrale/Lebensmittel, Landesleitung Brandenburg; Bis 1956: Erster Betriebs-Partei-Organisations-Sekretär der SED im Versorgungs- und Lagerungskontor Importe-Fleisch-Fette-Molkereierzeugnisse; Ab März 1956: Leiter der Presseabteilung im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel in Berlin

Erinnerungskultur/Ehrungen: Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 – 1945; Vaterländischer Verdienstorden in Silber

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