Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Nach dem Ende der DDR stand das neugegründete Bundesland Brandenburg vor der Aufgabe, die großen KZ-Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen sowie die Gedenkstätte im ehemaligen Zuchthaus Brandenburg organisatorisch und konzeptionell neu zu fassen. 1992 legte eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur eingesetzte Kommission ihre Empfehlungen zu Neukonzeption der Gedenkstätten vor. Sie empfahl die Errichtung einer gemeinnützigen und unabhängigen Stiftung des Öffentlichen Rechts. Daraufhin wurde die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten durch das Land Brandenburg gegründet, die 1993 ihre Arbeit aufnahm.

Die Stiftung fasst die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen (mit der Außenstelle Museum des Todesmarsches im Belower Wald), die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück sowie die Dokumentationsstelle Zuchthaus Brandenburg an er Havel unter einem organisatorischen Dach zusammen. Finanziert wird die Stiftung je zur Hälfte aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Bundes.

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Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
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Organisation
Erinnern am authentischen Ort