Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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Ravensbrück Memorial Museum

Zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Vom Arbeitseinsatz in die Konzentrationslager

18. - 19. 2019

Das 31. Arbeitstreffen der Gedenkstätte Ravensbrück nimmt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiter*innen in den Konzentrationslagern in den Blick. Häufig mit dem Vorwurf bedacht, sie seien nicht aus politischen Gründen inhaftiert und würden damit den roten Winkel der politischen Häftlinge zu Unrecht tragen, sind sie bis heute weder in der Forschung noch in der öffentlichen Erinnerung präsent.

Bei der Veranstaltung wird nach den Gründen für die Überstellung von Zwangsarbeiter*innen in sog. Arbeitserziehungslager und Konzentrationslager gefragt. Themen sind außerdem die sozialen Verhältnisse, in denen sich diese Gruppen in den Lagern bewegten, wie auch die Entwicklung der Narrative in der Nachkriegszeit in Ost- und Westeuropa. Fallbeispiele aus verschiedenen Lagern und zu verschiedenen Gruppen, bspw. den sog. Ostarbeiter*innen, werden Grundlage der Diskussion sein. Dabei sollen geschlechterspezifische Perspektiven miteinbezogen werden.

Das 31. Arbeitstreffen Ravensbrück / 1. Workshop zur Zwangsarbeitsforschung findet am 18./19. Oktober 2019 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide statt. Quellenfunde und offene Fragen sind willkommen.

Das Programm des Arbeitstreffens / Workshops wird in Kürze hier veröffentlicht. Für Rückfragen stehen Hannah Sprute (sprute@ravensbrueck.de) für die Gedenkstätte Ravensbrück und Dr. Andrea Genest (genest@topographie.de) für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit gern zur Verfügung.

Venue

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin-Schöneweide

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