Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Der polnische Staatspräsident Andrzej Duda besuchte am vergangenen Samstag die Gedenkstätte Sachsenhausen

11. November 2019

Der Präsident der Republik Polen Andrzej Duda hat am vergangenen Samstag die Gedenkstätte Sachsenhausen besucht. Bei einem Rundgang mit Stiftungsdirektor Axel Drecoll und der stellvertretenden Gedenkstättenleiterin Astrid Ley legte er zunächst Blumengebinde an den Gedenktafeln für die Mitte November 1940 nach Sachsenhausen deportierten 169 Professoren der Krakauer Jagiellonen-Universität sowie für die im KZ Sachsenhausen inhaftierten Polen nieder.

Im Zellenbau besuchte er die Sonderausstellung über den Oberkommandierenden der polnischen „Heimatarmee“, Stefan „Grot“ Rowecki, der seit Juli 1943 als „Sonderhäftling“ im Zellenbau des KZ Sachsenhausen inhaftiert war und nach Ausbruch des Warschauer Aufstandes am 1. August 1944 vermutlich auf den persönlichen Befehl Heinrich Himmlers hin im KZ Sachsenhausen ermordet wurde.

Ein weiteres Blumengebinde legte Präsident Duda an der Gedenktafel für 33 polnische Häftlinge im Erschießungsgraben nieder, die hier vor genau 79 Jahren, am 9. November 1940, von der SS erschossen wurden. Zum Abschluss seines Besuchs legte Präsident Duda am Gedenkort „Station Z“ einen Kranz nieder.

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