Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Meldungen

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Sonderausstellung „Écraser l’infâme! Künstler und das KZ - die Kunstsammlung der Gedenkstätte Sachsenhausen“ zu Gast in der Gedenkstätte Terezín

08. Mai 2019

Gestern wurde in der Gedenkstätte Terezín (Theresienstadt) die Sonderausstellung „Écraser l’infâme! Künstler und das KZ - die Kunstsammlung der Gedenkstätte Sachsenhausen“ eröffnet, die 2018/19 zuerst in der Gedenkstätte Sachsenhausen gezeigt wurde. Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde, Grafiken und Zeichnungen von acht Künstlern aus Europa, die in den Konzentrationslagern Oranienburg oder Sachsenhausen inhaftiert waren. Die Ausstellung präsentiert die Kunstwerke, von denen ein großer Teil aus den Sammlungen der Gedenkstätte Sachsenhausen stammt, vor dem Hintergrund des Gesamtwerkes und der Biografien der Künstler. Aus konservatorischen Gründen können in Terezín leider nicht alle Kunstwerke im Original gezeigt werden.

Bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung begrüßte Dr. Jan Roubínek, Direktor der Gedenkstätte Terezín, die anwesenden Gäste, unter ihnen Vladimír Matejka und Lenka Rothová, Kinder des in der Ausstellung präsentierten tschechischen Malers Vladimír Matejka, sowie der Mitkurator und Kooperatiionspartner Jürgen Kaumkötter vom Zentrum für verfolgte Künste Solingen. Kuratorin Agnes Ohm, Leiterin der Sammlungen der Gedenkstätte Sachsenhausen, führte in das Thema der Asustellung ein.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Gedenkstätte Sachsenhausen mit dem Zentrum für verfolgte Künste Solingen, dem Institut für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück und beier+wellach projekte (Berlin). 

Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli 2019 täglich 8.00 bis 18.00 Uhr in den Ausstellungsräumen des IV. Hofes der Kleinen Festung zu sehen.
Památník Terezín (Gedenkstätte Theresienstadt)
Principova alej 304
CZ - 411 55  Terezín

Information: www.pamatnik-terezin.cz

Weitere Stationen:
MOCAK Museum, Krakau (Mitte September 2019 bis 20. Februar 2020)
Zentrum für verfolgte Künste, Solingen (8. Mai bis 13. August 2020)

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, dem Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds und dem Förderverein der Gedenkstätte und den Museums Sachsenhausen.

Zurück zur Übersicht