Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Presseinformationen

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

1/2017: KZ-Überlebender Alexander Fried berichtet in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald von seinem Schicksal

17. Januar 2017

Nr.: 1/2017

Am Sonntag, 22. Januar 2017, um 14.00 Uhr lädt die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald alle Interessierten herzlich zu einem Zeitzeugengespräch mit dem Todesmarsch-Überlebenden Prof. Dr. Alexander Fried ein. Der 1925 als Sohn einer jüdischen Familie in der Tschechoslowakei geborene Alexander Fried überlebte mehrere Konzentrationslager und den Todesmarsch des KZ Sachsenhausen. Nach der Befreiung wurde er Geschichtsprofessor und lehrte an Universitäten in Europa, Israel und Kanada. Heute lebt er mit seiner Frau in Bayern. Dorothea Woiczechowski-Fried, geb. 1940 in Berlin (Mutter Jüdin, Vater Nichtjude), überlebte die Nazizeit als Kind mit ihren Eltern in einem schlesischen Dorf dank der Hilfe von Bewohnern.

Alexander Fried wird im Gespräch mit seiner Frau aus seinem Leben und von seiner Verfolgung berichten. Anschließend werden beide für Fragen zur Verfügung stehen und mit den Gästen bei Kaffee und Keksen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird von Carmen Lange, Leiterin der Gedenkstätte Todesmarsch, moderiert.

Das Ehepaar Fried wird sich vier Tage in Wittstock aufhalten. Am Montag findet ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen der Polthier-Oberschule statt und bereits am Samstag wird Alexander Fried in der Gedenkstätte für einen Film über den Todesmarsch interviewt.

 

Sonntag, 22. Januar 2017, 14.00 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Prof. Dr. Alexander Fried

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

Belower Damm1, 16909 Wittstock

Tel. 039925-2478

E-Mail: below@gedenkstaette-sachsenhausen.de

Zurück zur Übersicht