Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

22/2021: Online-Gespräch zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion - „NS-Verbrechen in Osteuropa. Wo stehen Forschung und Erinnerung heute?“

11. Juni 2021

Nr.: 22/2021

Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Dies war der Beginn eines ungeahnten Eroberungs- und Vernichtungskrieges, dem auf sowjetischer Seite rund 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Gedenkstätte Sachsenhausen und ihr Förderverein nehmen den 80. Jahrestag dieses Ereignisses zum Anlass, um über den aktuellen Stand der Forschung und die Erinnerung an die deutschen Verbrechen in Osteuropa zu diskutieren. Zu diesem Online-Gespräch am Dienstag, 22. Juni 2021, um 18.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Gäste der Gesprächsrunde sind die Historikerin Andrea Löw (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin) und der Historiker Dieter Pohl (Universität Klagenfurt). Sie haben die Geschichte der deutschen Verbrechen an der osteuropäischen Bevölkerung mit unterschiedlichen Schwerpunkten erforscht. Stiftungsdirektor Axel Drecoll spricht mit ihnen und der stellvertretenden Gedenkstättenleiterin Astrid Ley über Forschungserfolge und -bedarfe sowie Chancen und Herausforderungen der Erinnerungskultur 80 Jahre nach dem Überfall. Zum Auftakt der Veranstaltung spricht der Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Kocka ein Grußwort.

Anmeldung bis zum 17. Juni unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de
Anschließend wird der Link zur Veranstaltung zugesandt.

Information: www.stiftung-bg.de


Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920 | F +49 3301 810926
seferens@stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de


Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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