Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Presseinformationen

Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden

28/26: „Spionage, Terror und Fahnenflucht“ – Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen DDR-Häftling Karl-Heinz Rutsch

12. Mai 2026

Nr.: 28/2026

Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden lädt zu einem Zeitzeugengespräch mit dem ehemaliger DDR-Häftling des Gefängnisses Brandenburg-Görden Karl-Heinz Rutsch ein, das am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18.30 Uhr stattfindet. 

Obwohl hinter dem äußeren Zuspruch zum System bereits länger eine innere Ablehnung existierte, entschied sich der 1940 in Freiberg geborene Karl-Heinz-Rutsch für eine Offizierslaufbahn in der Nationalen Volksarmee der DDR. Vor diesem Hintergrund wagte er 1973 einen Fluchtversuch über Ungarn, der jedoch scheiterte. Rutsch wurde vom Militärobergericht Neubrandenburg zu 15 Jahren Zuchthaus wegen „Spionage in Tateinheit mit Terror und Fahnenflucht im schweren Fall“ verurteilt. Anschließend verbrachte er über ein Jahrzehnt in Haft, zuletzt im Gefängnis auf dem Görden, bis er 1983 von der Bundesrepublik freigekauft wurde.

 

Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
Anton-Saefkow-Allee 38 | 14772 Brandenburg an der Havel

Anmeldung erbeten: Tel. 03381/7935-112 / -113 oder  anmeldung-brbstiftung-bgde.

Der Eintritt ist frei. Der Ort ist rollstuhlgerecht.

 

Information: www.brandenburg-zuchthaus-sbg.de

 

Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz | 16515 Oranienburg | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de

 

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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