Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Presseinformationen

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

32/26: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Richard Fagot in der Gedenkstätte Sachsenhausen

03. Juni 2026

Nr.: 32/2026

Am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 17.30 Uhr ist der israelische Holocaust-Überlebende Richard Fagot, der 1945 in einem Außenlager des KZ Sachsenhausen seine Befreiung erlebte, zu einem Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte Sachsenhausen zu Gast. Im Gespräch mit Gedenkstättenleiterin Astrid Ley wird er über seine Lebensgeschichte berichten. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 

Der 1935 geborene Richard Fagot wuchs in einer assimilierten polnisch-jüdischen Familie in Łódź auf. Nach dem deutschen Überfall auf Polen war die Familie seit 1940 im Ghetto Litzmannstadt eingesperrt. Richard, der noch ein kleiner Junge war, musste dort in einer Zigarettenfabrik arbeiten. Bei der Räumung des Ghettos im Sommer 1944 verschleppten die Nationalsozialisten ihn und seine Mutter in das Konzentrationslager Ravensbrück und später in das Sachsenhausen-Außenlager Königs Wusterhausen, wo Soldaten der Rote Armee sie im April 1945 befreiten. Nach dem Krieg wanderte Richard Fagot nach Israel aus. Er studierte Medizin, wurde Arzt und gründete eine Familie. Viele Jahre praktizierte er als Gynäkologe und Geburtshelfer. Heute im Ruhestand betätigt er sich unter anderem als Übersetzer. Er hat eine Tochter und eine Enkelin und lebt mit seiner Frau Elda in Tel Aviv.

 

Donnerstag, 11. Juni 2026, 17.30 bis 19.30 Uhr
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Richard Fagot

Anmeldung erbeten unter: veranstaltungengedenkstaette-sachsenhausende

 

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22 | 16515 Oranienburg

 

Information: www.gedenkstaette-sachsenhausen.de

 

Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz | 16515 Oranienburg | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de

 

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

 

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