Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
54/26: „Wie konnte das geschehen?“ – Buchvorstellung mit dem Historiker Götz Aly in Fürstenberg
18. September 2026
Nr.: 54/2026
Die Gedenkstätte Ravensbrück und der Verein Brückenschlag Fürstenberg e.V. laden am Sonntag, 27. September 2026, um 11.30 Uhr zu einer Lesung und Diskussion mit dem Historiker Götz Aly ein. Er stellt sein jüngstes Buch „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945" in der Ev.-Luth. Stadtkirche in Fürstenberg vor.
Wie konnte der Nationalsozialismus so schnell seine Macht auf- und ausbauen? Wie kam es dazu, dass 18 Millionen deutsche Soldaten weite Teile Europas terrorisierten? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? Diesen Fragen geht Götz Aly in seinem 2025 erschienenen Bestseller „Wie konnte das geschehen?“ nach. Seine Schilderungen und Analysen der Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche zur Tatbeteiligung oder zu abgestumpftem Mitmachen brachten, erscheinen zum Teil „beängstigend aktuell“, so der Verlag.
Der Politikwissenschaftler, Historiker und Journalist Götz Aly gehört zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2018 den Geschwister-Scholl-Preis für seine Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust, „Europa gegen die Juden 1880–1945“.
Sonntag, 27. September 2026, 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr
„Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“
Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Götz Aly
Ort: Evangelisch-Lutherische Stadtkirche Fürstenberg an der Havel
Markt 7 | 16798 Fürstenberg an der Havel
Eintritt: 10 Euro
Die Veranstaltung wird vom Landkreis Oberhavel im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ gefördert.
Information:
www.brueckenschlagfuerstenberg.de
Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz | 16515 Oranienburg | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de
Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.