Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Presseinformationen

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

66/2026: Gedenken an die Novemberpogrome in Wittstock

02. November 2026

Nr.: 66/2026

Am Montag, 9. November 2026, laden das Aktionsbündnis Wittstock bekennt Farbe, die Gesamtkirchengemeinde Wittstock und die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald zum Gedenken an die Novemberpogrome in Wittstock vor 88 Jahren ein. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Turm der St. Marien-Kirche.

Bei dem von den Nationalsozialisten organisierten reichsweiten Pogrom am 9. November 1938 griff ein wütender Mob auf dem Wittstocker Marktplatz die jüdischen Familien Mendelsohn und Rehfisch an, plünderte ihre Wohnungen und zerstörte ihren Besitz. Die Männer wurden ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und die Familien schließlich zur Emigration nach Shanghai gezwungen. 

Bei der Gedenkveranstaltung wird auf dem jüdischen Friedhof und bei den Stolpersteinen auf dem Marktplatz an diese Ereignisse erinnert. Anschließend besteht Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen im Catharina-Dänicke-Haus. 

 

Information: www.below-sbg.de

 

Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz | 16515 Oranienburg | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de

 

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Downloads

Zurück zur Übersicht