Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg

Schnittpunkt von KZ-System, Waffen-SS und Judenmord

Ab 1936 siedeloten die Nationalsozialisten bei Oranienburg nordöstlich von Berlin einen ausgedehnten Komplex verschiedenartiger Einrichtungen an: das KZ Sachsenhausen, die Inspektion der Konzentrationslager und den Führungsstab der Totenkopfverbände, Truppenteile der Waffen-SS, Nachschublager, Wirtschaftsbetriebe sowie zwei Wohnanalgen für SS-Angehörige. Entstehung, Hintergründe und Ziele des Organisationszentrums lagen bisher weitgehend im Dunklen. Hermann Kaienburg geht in seiner umfassenden Studie der Geschichte des Militär- und Wirtschaftskomplexes nach.

Zurück zur Übersicht