Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Veranstaltungen

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Zeitzeugengespräch mit Richard Fagot am 11. Juni 2026

11. Juni 2026 – 17:30 bis 19:30 Uhr

Richard Fagot, Überlebender des KZ Sachsenhausen aus Israel, erhält für sein jahrzehnte-langes Engagement als Zeitzeuge den Brandenburgischen Verdienstorden. 
Im Rahmen seiner Reise zur Verleihungszeremonie wird er mit Astrid Ley, Leiterin der Gedenkstätte, über sei-ne Lebensgeschichte sprechen.

Richard Fagot (*1935) wuchs in einer assimilierten polnisch-jüdischen Familie in Łódź auf. 
Seit 1940 war die Familie im Ghetto Litzmannstadt eingesperrt. Richard, der noch ein kleiner Junge war, musste dort in einer Zigarettenfabrik arbeiten. Bei der Räumung des Ghettos im Sommer 1944 brachte man ihn und seine Mutter in das Konzentrationslager Ravensbrück und später in das Sachsenhausen-Außenlager Königs Wusterhausen. 1945 befreite sie die Rote Armee. 
Nach dem Krieg wanderte Richard Fagot nach Israel aus. Er studierte Medizin, wurde Arzt und heiratete. Viele Jahre praktizierte er als Gynäkologe und Geburtshelfer. 
Heute im Ruhestand betätigt er sich unter anderem als Übersetzer. Er hat eine Tochter und eine Enkelin und lebt mit seiner Frau Elda in Tel Aviv.


Teilnahme
Der Eintritt ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich an unter: veranstaltungen(at)gedenkstaette-sachsenhausen.de

Veranstaltungsort
Saal im Neuen Museum
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen 
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

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